Tiefgreifende Gespräche

In den letzten Tagen mehren sich Gesprächssituationen, in welchen politische Positionen abgeklopft werden. Manchmal sage ich etwas dazu, manchmal nicht. Warum, das liest du hier.

Die politische Spaltung der Gesellschaft ist bestimmt auch schon bei dir angekommen. Ich bin etwas traurig, wenn ich feststelle, dass von mir geschätzte Menschen auf vorverdaute Informationen quasi hereinfallen und das Bild weiter posaunen anstatt sich ein eigenes Bild zu machen. Aus dem Gedächtnisprotokoll und verkürzt einige Bespiele.

Der UN-Migrationspakt

Mensch: Das ist gut, so, dass der gemacht wird.

Ich: Hast du den Text im Original einmal gelesen?

Mensch: Nein. Aber das ist auch nicht wichtig. Wir müssen Menschen in Not helfen.

Ich: Es geht nicht um Not und auch nicht nur um Hilfen. Im Prinzip – wenn sich alle selbstverpflichtend daranhalten – ist es eine UN-gesteuerte Einwanderung in die Staaten der westlichen Pakt-Unterzeichner. Legal und illegal, Asyl oder nicht, das spielt keine Rolle mehr. Einzig die Zuweisung durch die UN.

Mensch: Ähem…. Das kann gar nicht sein. Das steht da so nicht.

Ich: Ich habe das Papier gelesen, von Anfang bis Ende. Möchtest Du den Link dazu haben?
{Übrigens unterzeichnen folgende Staaten den UN-Migrationspakt nicht: Australien, Brasilien, China, Griechenland, Israel, Japan, Kanada, Korea, Kroatien, Norwegen, Norwegen, Österreich, Polen, Slowenien, Tschechien, Ungarn, USA; mit Nachbesserungen nach aktuellem Stand: Niederlande, Schweden.}

Midterm Elections

Mensch: Das ist gut, dass der Trump verloren hat.

Ich: Ich sehe das relativ.

Mensch: Wie meinst Du das? Bist du etwa für diesen Idioten?

Ich: Schau mal auf die Ergebnisse der Midterm Elections bei Obama, Bush Junior, Clinton usw. Meist sind Senat und Repräsentantenhaus mehrheitlich an die Opposition gegangen.

Mensch: Genau wie bei Trump.

Ich: Nein, Trump verlor weniger Sitze als seine Vorgänger. Er gewann im Senat sogar Plätze hinzu.

Mensch: Nein, der hat verloren. Das hast Du bestimmt falsch verstanden.

Ich: Ich besuchte die Seite usa.gov, die offizielle Seite. Da sind die Daten unverzerrt und ohne Interpretationen zu finden.

Abschiedsrede Maaßen

Mensch: Gut, dass dieser Idiot weg ist.

Ich: Wieso Idiot?

Mensch: Na, das geht wohl gar nicht, so eine Abschiedsrede .

Ich: Weißt du, in welchem Zusammenhang und vor welchem Publikum diese Rede galten wurde?

Mensch: Naja, öffentlich.

Ich: Nein. Er hielt sie vor dem Berner Club. Kennst Du den?

Mensch: Das ist doch egal. Sowas macht man als Beamter nicht.

Ich: Was macht man nicht?

Mensch: Naja, die Regierung beschuldigen und Fake News verbreiten.

Ich: Hast du die Rede im Original gelesen?

Mensch: Muss ich auch nicht. Fake News gehen gar nicht.

Ich: Was sind denn die Fake News an der Rede?

Mensch: Bist du Reichsbürger oder was?

Ich: Was ist denn ein Reichsbürger? In welchem Reich wohnt der denn? – Zurück zum Thema: Fakten sollten dem Chef des Inlandsgeheimdienstes nicht nur im Zweifelsfall erlaubt sein, diese zu benennen; es ist auch seine Pflicht, denn er hat auf das Grundgesetz seinen Eid abgelegt.

Mensch: Was meinst damit?

Ich: Lies doch mal die Rede und informiere dich über den Berner Club. Willst du die Links haben?

Was mich nervt

Mich nervt das unterschwellige Vermuten irgendwelcher politischer Positionen, die ich gar nicht vertrete. Ich empfinde mich eher als neutraler Beobachter, der allerdings selbst seinen Kopf einschaltet. Sobald aber nicht einfach Zustimmung zu den gefärbten Schlagzeilen diverser Medien gegeben wird, kommen diese merkwürdigen Fragen, ja geradzu Verdächtigungen, zu meiner eigenen Position. Stelle ich jedoch die Frage, worauf die vertretene Meinung beruht, dann sind es durch diverse Redaktionen verarbeitete und meist auch gekürzte Informationen, denn ohne Kürzung würde eine Nachrichtensendung natürlich Stunden dauern. Das Problem dabei: jede Redaktion berichtet so, wie ihre Finanzier es wünscht, denn ansonsten können sich die Mitarbeitenden ins Heer der freien Journalisten einbringen und müssen auf ihre Annehmlichkeiten verzichten. Einladungen zu eindeutig poolitisch gefärbeten Veranstaltungen mit ordentlich Komfort gehören dazu. Wie im kleinen so auch im großen gilt der Spruch »solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, folgst du meinen Regeln
Das nervt. Nein, es nervt vor allem blindes Nachplappern. Ich frage mich, was aus dem Bildungsland Deutschland geworden ist. Jegliche Refelxion der empfangenen »News«, kritisches Hinterfragen oder gar der Abgleich mit einer Oroginal-Quelle oder »Nachrichten« aus dem anderen Ende des politischen Spetrums scheint im Nirwana der Gehirnwendungen verschollen zu sein. Was kann man tun?

Beende den Fake News Brainwash

  1. Suche stets das Original.
  2. Recherchiere den Zusammenhang der Meldung.
  3. Lass dich nicht von Interpretationen und Auszügen berieseln.

 

Und wenn du Mittwoch überlebst, ist Donnerstag,
die Chaostante.

#FakeNews #Brainwash #SelbstDenken

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