Depression aufgrund von Vitamin D-Mangel?

Vitamin D, Mediterrane Ernährung – sollte die Lösung einer Depression so einfach sein? Nicht ganz … liest du hier.

Ich bin an anderer Stelle schon der These nachgegangen, inwiefern die Ernährung und Lebensgewohnheiten sich positiv auf Depressionen auswirkn können, und zwar → hier. Heute stolpere ich über einen Vortrag nund ein Interview mit Prof. Dr. Jörg Spitz und es wird mir vieles klarer. Weiterlesen „Depression aufgrund von Vitamin D-Mangel?“

+++ EILT! +++ Institut für Bauchradar

Keine 8 Wochen ist es her, dass mich mein »neuer« (seit 6 Jahren) Nachbar um die 70 Jahre alte Hecke zwischen unseren Grundstücken gebracht hat und nun dies …

Da hatte ich schon Anfang November eine gute Ahnung meines Bauchradars als dies passierte. Heute gipfelte alles. Weiterlesen „+++ EILT! +++ Institut für Bauchradar“

Voll bekloppt: Schaffenskraft im »Tief«

Merker: der LETHi geht so richtig ab, wenn er im Tal steckt. Über mentale und emotionale Tiefs sowie produktive Gipfel.

Tja, knapp zwei Wochen ist es her, dass ich mal wieder so ein »Tief« hier offenbart habe. Was ist denn so passiert?

Schaffenskraft – Fuck you, LETHi!

Da habe ich nun ehrlich allen mir lieben Menschen signalisiert, dass gerade gar nichts geht und dann das: 16 Stunden täglich total produktiv – Und nun?

Ja, meine Liebeleien haben sich allesamt zurück gezogen, halten zwar Kontakt (trauen sich wahrscheinlich nicht, nachzufragen) und schieben alles auf den Termin namens »Ungewiß«. Ich spüre, dass da mehr ist. Vielleicht wollen sie mir nur Gutes. Aber das Bestes ist:

No Emotions. Zero.

Es interessiert mich schlichtweg nicht. Ich arbeite stundenlang an meinen Dingen, vor allem beruflich. Es geht voran. Abends falle ich sehr spät (später als heute) ins Bett und höre Mathe- oder Physik-Vorlesungen (ab 4. Semester Master), über die ich dann einschlafe. Die Menschen melden sich, aber es ist:

Wie in einer Blase

Ich empfinde nichts, gar nichts. Nicht einmal Hunger (der Ernährungs-App und meiner Disziplin sei Dank weiß ich, dass ich seit drei Wochen unter meinem Grundumsatz bin, weit drunter, 300-500 kcal. täglich). Ich habe nur noch Gedanken für meinen Job, meine Arbeit, ja … meine Berufung?!?

Ich spüre, dass dies nicht gut ist, so insgesamt. Und dann hätte ich gerne Pflanzen geraucht oder Vergorenes getrunken, kurzum: mich gerade jetzt gern berauscht. Warum eigentlich?!?

Und wie geht es jetzt weiter?

Boah! Hoffentlich höre ich diese Frage die nächsten vier Wochen nicht. Das nervt einfach.

Und wenn Du FreUtag überlebst ist Samstag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 3-
Ich rechne mir meine Kreativität, die Energie und die Schaffenskraft hoch an (sprich mich bitte niemand an!).

Und plötzlich bin ich wieder drin

Es fällt mir nicht leicht, mir selbst einzugestehen, dass da mal wieder eine kleine Depri-Episode so vor sich hin arbeitet. Aber lest selbst.

Dieses Jahr war so energetisch und klasse bis … Anfang November. Seitdem schleichen sich die Starren ein. Ich gestehe mir selbst ein: da steckst du mal wieder drin. Auch, wenn Ursachenforschung nichts bringt, so geht es mir in diesem Blog auch darum, es möglichst vorzeitig selbst zu erkennen.

Woran ich meine »Starren« erkenne

Ja, wie gesagt schon am Stillstand. Technisch hätten einige Baustellen um Auto und Haus geschlossen werden müssen (schlappes 5-stelliges Budget). Ich machte nichts und ließ auch nichts machen. Das ist auch kein Wunder, denn zum Jahreswechsel wird das Geld knapp. So viel wird im Januar fällig. Also: Füße still halten und auf Frühling hoffen, denn die dunklen Nachmittage setzen mir energetisch wirklich zu: ich könnte um 17 Uhr ins Bett und um 22 Uhr wieder aufstehen, denn dann ist draußen wieder etwas heller. Auch wenn ich zwei Tageslichtleuchten mit 10 000 Lux im Einsatz habe … das Tageslicht ist für mich Mangelware.
Ich beobachte, dass ich viel zu wenig esse, ständig leichten Hunger verspüre, diesen aber auch nicht stillen will. Verrückt, was? Das wünschen sich so viele Menschen und reißen sich mit dem Konsum auf Weihnachtsmärkten und Weihnachtsfeiern ständig zusammen.
Körperlich geht es mir zurzeit blendend. Spätestens das hätte mich schon stutzig machen müssen. Denn irgendwie gehört es dazu: habe ich hier und da kleine Wehwehlein geht es mir seelisch gut; ist körperlich alles in Ordnung, kommt der nächste Hammer woanders her.

Und was passiert in so einer »Starre«?

Ich bin ein wenig autistisch und mag nur wenige, besondere Menschen um mich haben. Generell brauche ich viel Zeit mit mir selbst – auch bei der Arbeit. Gequassel und Meetings sind wahre Kraftanstrengungen.

Mein Oberbauch befindet sich in einem leichten Dauerkrampf, weshalb allabendlich auch der Einsatz der Shakimatte notwendig ist. Tiefes Durchatmen ist wichtig, aber leider nicht befreiend; ich habe den Eindruck, dass jeder Muskel im Körper unter einer Mini-Anspannung steht, wie unter Strom, quasi 😉

Geräusche von betreuten Personen (ich berichtete schon, dass ich mich um meine Mom kümmere, die auch auf Hilfe angewiesen ist, aber leider meine Privatsphäre nicht respektiert) sind ein wahrer Kraftakt.* Kann man mich einfach nicht in Ruhe lassen? Meine Verkrampfungen sind kein Wunder, da mich meine Mom dauernd nervt. Ich unterdrücke das Bedürfnis, mal laut oder rabiat zu werden und übe mich in tiefer Atmung, während ich ihr eisiges Schweigen und das absolute Minimum an Kommunikation entgegen bringe.
Am liebsten flüchte ich zu Menschen, mit denen es mir gut geht. Das ist aber auch nur etwas für wenige Freizeitstunden … zurück zu Hause sind die Krämpfe wieder da.

Wen ich meide, das sind Menschen, die mich gefühlsmäßig verwirren, weil ich spüre, dass sie etwas vortäuschen oder noch schlimmer, mich »lenken« wollen. Das geht gar nicht. Solche Begegnungen sind ein Abwärtsbeschleuniger. Naja, wie man so schön sagt: keine großen Veränderungen in einer Episode, vor allem aber nichts fundamental in Frage stellen. Da ist was dran. Daher mag ich gar keine Diskussionen über Lebensentwürfe oder »wo soll es hin gehen«? Ich bin froh, wenn ich den Tag irgendwie überlebe und am nächsten morgen noch erwache.

Was machst Du jetzt, um da raus zu kommen?

Ich werde das tun, was in der Vergangenheit auch gut klappte: noch länger arbeiten (wobei ich nicht produktiver bin, denn es kostet ungemein Kraft und Konzentration, um wenigstens halbwegs auf dem Level zu bleiben), auf regelmäßig Frischluft, Vitaminversorgung und vor allem Meditation achten. Mir Gedanken darüber zu machen, was ich alles vor allem umsatztechnisch »aufholen« muss, wenn es wieder besser geht, das mache ich nicht mehr; denn dann wären meine Gedanken wirklich trübe. Das hat mich in den ersten beiden Episoden auch richtig nach unten gezogen, denn jeder Tag ohne Umsatz tut dreifach weh:

  1. kein Geld auf dem Konto,
  2. laufen die Kosten weiter und
  3. fehlt Dir künftig der Umsatz wegen unterlassener Akquise.

Daher kam für mich auch anfänglich keine stationäre Therapie in Frage, denn die hätte

4. noch zusätzlich gekostet (und wenn es nur Zusatzleistung, Fahrkosten und persönlicher Tagesbedarf sind).

Tja, liebe Leute, und auch ich bin kein Eigentümer einer Geldpresse oder habe ein Goldbad á la Dagobert Duck im Keller 🙂
Man überlebt es auch als Solopreneur – ohne fremde Hilfen oder finanzielle Auffangstationen.

Ich hoffe, dass es so um Mitte Januar deutlich besser geht oder sich dann zwangsläufig auch Klarheit bei meinen finanziellen Baustellen ergibt.

Tja, und wenn Du Donnerstag überlebst, ist FreUtag,
die Chaostante.
*Hatte ich schon erwähnt, dass es sehr erbaulich ist, wenn sich eine knapp 80-Jährige Blinde ungebeten vor Deinen Schreibtisch setzt und unablässig  »ich will sterben« vor sich hin murmelt, und wenn du sie drauf ansprichst, grinst sie, weil sie Aufmerksamkeit erfährt. Zum Kotzen! Ich erzähle mal demnächst ein paar Anekdoten aus dem Mehrgenerationenhaus ohne innere Grenzen 

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 4+
Tja, so schnell kann es gehen … ich denke ich erreiche kurzfristig noch die 5 bis es wieder aufwärts geht.