Institut für Bauchradar

Gestern ahnte ich schon, dass da noch was kommt. Heute stelle ich fest, dass mein Nachbar am Vormittag die grundstückstrennende Hecke in Höhe von 2 Metern entfernt hat. Klarer Fall für Bauchradar.

Kennst du das? Du spürst, da passiert was, weißt aber nicht was? – Ich hatte gestern solch einen Moment. Leider kann ich mit diesem Gefühl rein praktisch nicht viel anfangen, denn diese Überraschung heute ist meinem Nachbarn gelungen. Weiterlesen „Institut für Bauchradar“

Nachtigall: ick hör dir trapsen

Zwei Monate geht es mir wirklich gut, mit ein paar Mini-Starren seit April schon. Aber da kommen dann so komische Moment. Steht wieder einmal LETHi vor der Tür?

Dieser Sommer und der Herbst bislang sind recht gut verlaufen, was die Depression angeht. Das sollte auch so sein. Schließlich liegt die erste Diagnose knapp 78 Monate zurück. Verglichen mit damals sind heutige Stimmungsschwankungen Mini-Aussetzer. Doch da sind immer wieder diese Momente, in welchen ich mich frage, ober ich gerade be- oder entschleunigt lebe. Und dies hat für mich etwas mit der LETHi zu tun. Weiterlesen „Nachtigall: ick hör dir trapsen“

3 Gründe, warum du (noch) lebst

Eine mögliche Anleitung für den Ausstieg aus dem Netz der Gedanken.

Über eine Woche Pause auf diesem Kanal. Es hat mich mal wieder erwischt. LETHi ist wieder da – und auch nicht. Es ist halt nicht so schlimm wie beim allerersten Mal, und auch nicht einmal mehr so wie beim letzten Mal, aber es ist da: dieses Gefühl, in einer Blase zu stecken, dringliche und auch wichtige Dinge nicht zu tun und statt dessen lieber das, was mir persönlich wichtig ist; alles in Frage zu stellen, sich sehr verletzlich zu fühlen. Weiterlesen „3 Gründe, warum du (noch) lebst“

Der nächste Hammer. Naja, selbst schuld

Kaum, dass es mir gut geht, schlägt die Finanzbehörde zu, mit einer Schätzung. In zwei Tagen hätte sie die versäumten Erklärungen erhalten – ganz ohne Druck, denn aus der Branche kommend kenne ich die Allerletztermine.

Hast Du Freitag überlebt ist Samstag. N’abend. Und dann schlummert unangenehme Post im Fach. Übrigens vom angeblichen Zustellungsdatum drei Tage zurück datiert … sowas. Weiterlesen „Der nächste Hammer. Naja, selbst schuld“

Wie in Watte

Früher hatte ich Angst, wenn ich dieses Gefühl hatte; heute weiß ich, dass ich bei mir bin.

Heute Abend hatte ich ein langes Gespräch mit einem mir vertrauten, aber nicht (wirklich) nahe stehenden Menschen. Der hatte überhaupt nicht verstanden, was da ist mit meiner „Erkrankung“. Als ich so halb im Scherz, aber auch mit Ernst sagte „eine Depression hast Du vermutlich genauso lang wie jemand an einem Herzinfarkt leidet“ wurde es merklich ruhig. Weiterlesen „Wie in Watte“