#120DB – kein neues Thema

Unter #120DB wird derzeit die zunehmende Gewalt gegen Frauen, insbesondere durch unidentifizierte, unaufgefordert Eingereiste diskutiert. Ein altes Thema.

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Es sind Frauen Mitte zwanzig, die zurzeit für ein selbstbestimmtes Leben in körperlicher Unversehrtheit aufrufen. Dabei ist das Thema nicht neu. Ich versuche, mich so politisch korrekt wie möglich bei folgenden Zeilen zu äußeren.

Typische Opfer in einer vermeintlich freien Welt

Es sind gerade die jungen, attraktiven Frauen, die von einigen hier lebenden Menschen nicht nur bepöbelt, angeschrien und bedroht, sondern auch begrapscht werden. Vielleicht liegt es daran, dass europäische Frauen über andere Rechte verfügen als in anderen Regionen dieser Welt. So entzürnt sich vielleicht verletzter Mannesstolz über diese Freiheiten.

Das Phänomen ist jedoch nicht neu, sondern offenbart sich nun, da viel mehr Personen nach Europa strömen, aus welchen Gründen und mit welcher tatsächlichen Identität auch immer.

Das ging mir genauso, vor über 30 Jahren

Anfang der 1980er Jahre herrschte Bürgerkrieg, unter anderem in Sri Lanka. Dort gab es heftige Auseinandersetzungen einer muslimischen Minderheit mit der Restbevölkerung, den Singhalesen. Es folgte eine Welle Flüchtender der Minderheit hier in diese Republik und mir sind zwei Situationen passiert, die mich damals arg verstörten.

Plötzliche Umzingelung

In der Nähe unseres Wohnsitzes wurde eine traditionsreiche Schule geschlossen und in ein Flüchtlingsheim verwandelt. Als ich mit 18 Jahren die sechs Meter von der Haustür zum Auto gehen wollte, wurde ich rabiat von ca. 8–10 Personen männlichen Geschlechts und um die 30 Jahre alt umzingelt. Diese Personen sahen nicht wie Europäer aus und sie sprachen eine mir unbekannte Sprache. Sie bespuckten mich und drängten mich unsanft gegen die Karosserie des Autos. Es war übrigens mitten im Sommer am frühen Abend. Die Sonne stand noch hoch, um nicht zu sagen: es war taghell. Es waren vermutlich weitere Passanten oder Autos, die sich in diesem ansonsten sehr gepflegten Wohngebiet dem Tumult näherten. Und so abrupt wie die Bedrängung begann hörte sie auch auf. Ich war wie gelähmt und erzählte meinen Freunden, die ich anschließend besuchte, erst einmal nichts, schon allein um nicht ausländerfeindlich da zu stehen. Bis dahin hatte ich von solchen Geschehnissen in der deutschen Öffentlichkeit nichts gehört, war blind auf meinem Toleranzauge.

Am nächsten Tag sprach ich mit meiner Mutter darüber. Doch anstatt mich zu bekräftigen, dies zur Anzeige zu bringen, war die Reaktion ablehnend und ängstlich. »Die wohnen da und wir hier. Was meinst, was passiert, wenn unsere Namen und unsere Adresse da öffentlich herumgereicht werden?« – Das war die Reaktion.

Ich trug übrigens an jenem Abend eine lange Jeans, Sportschuhe und ein langes, hoch geschlossenes Hemd mit leicht aufgekrempelten Ärmeln. Schminken und dergleichen war nicht mein Ding, – eine vollkommen unauffällige Erscheinung.

Die heiße Pizza in der Altstadt

Der zweite Vorfall ereignete sich wenige Monate später im Herbst desselben Jahres. Ich war mit einem Freund unterwegs und wir wollten weitere Freunde in der Altstdtadt einer deutschen Großstadt treffen, um ein Konzert zu besuchen. Es war das Zeitalter ohne Mobiltelefon (1984) und irgendwie kam der andere Trupp nicht an den vereinbarten Treffpunkt. So beschlossen wir, dass ich am Treffpunkt warte, während mein Freund sich aufmachte, um an anderen Ecken zu schauen, weil vielleicht ein Missverständnis die andere Gruppe dorthin verschlagen hat.

Während ich nun so warte, lehne ich mich an einen Fenstersims eines kleinen Ladens. Der hatte bereits geschlossen, so wie der gesamte Einzelhandel (damals um 18.30 Uhr). lediglich die zahlreichen gastronomischen Einrichtungen waren geöffnet.
Während ich so da sitze sehe ich zwei Männer auf mich zukommen. Sie fixieren mich schon von weitem. Sie sehen aus wie die aus dem Sommer und die Sprache klingt genau so. Ich übe mich im Ignorieren und starre auf die gegenüber liegende Hauswand. Da stellen die sich vor mich hin, so dicht, dass ich nicht mehr weg kann. Sie pöbeln und bespucken mich und dann drückt mir einer sein extrem heißes Stück Pizza ins Gesicht und dreht das Ganze noch mal um. Weitere Passanten gehen einfach vorbei, greifen nicht ein.

Da kommt mein Freund um die Ecke. Er hat die letzte Szene von weitem gesehen und läuft Ihnen wutentbrannt ein paar Meter hinterher. Doch auf meiner Höhe angekommen, kümmert er sich erst einmal  um mich. Nun konnte ich ihm sagen, was mir schon einige Monate zuvor passiert war.

In dieser Altstadt bin ich bis heute nur mit leichtem Magenkrampf unterwegs, wenn ich ein paar Schritte alleine gehe, beispielsweise vom Parkplatz zu einer Location, es sei denn, ich befinde mich in männlicher Begleitung. Es ist eigentlich so, dass ich jene Stadt seither weitgehend gemieden habe und ich mich des Reflexes nicht erwehren kann, der gesamten City ablehnend gegenüber zu stehen. Das ist natürlich Mumpitz, geht aber auf die Nichtbewältigung einer Straftat mir gegenüber zurück.

Auch in diesem Fall haben wir die Polizei nicht eingeschaltet, schon allein, um das Konzert nicht zu verpassen.

Was die Vorfälle mit mir gemacht haben

Solche Erlebnisse gehen nicht spurlos an einem vorbei, auch wenn sie ja »harmlos« waren. Zwei Dinge habe ich »gelernt«, auch wenn es genau falsch ist, so zu handeln, denn je mehr Frauen sich durch unausgesprochene Vorschriften gängeln lassen, desto weniger Rechte werden sie tatsächlich haben:

  1. Als Betroffene sollte man darüber schweigen, weil man sonst noch als Provokateur da steht.
  2. In meinem ganzen Folgeleben habe ich kein sichtbares Dekolletee, ärmelfrei oder Ähnliches in der Öffentlichkeit getragen. Ich habe stehts darauf geachtet, dass so wenig Haut wie möglich zu sehen ist und dass sich meine Taille schön unter einem Blazer versteckt. Natürlich ist das Selbstbeschneidung der eigenen Rechte. Aber tief in mir kann ich gar nicht mehr anders. Ja, ich ertappe mich dabei, abwertende Gedanken gegenüber Frauen zu haben, die aus meiner Sicht zu viel Haut in der Öffentlichkeit zeigen. Die ganze Bauchfrei-Mode vor ein paar Jahren war ein Horror für meine Gefühlswelt, nicht nur, weil es sich so mancher Körper ästhetisch nicht leisten kann.

Ich bin hier und da mal noch in unangenehme Situationen gekommen, habe sie aber besser »weggesteckt«. Für mich war das eigene Auto besonders wichtig, damit ich den Belästigungen im ÖPNV und auf öffentlichen Plätzen entgehen kann. Und ich liebe Security-bewachte Tiefgaragen und Parkhäuser. Das ist auch heute noch so. Große Gruppen mit mir fremden Menschen auf wenig Platz sind mir äußerst unangenehm.

Um nun den Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: man findet mich in meiner Freizeit gerne auf Festivals der Kulturen, in der Reggae- oder Ska-Szene und überall dort, wo »united colors« friedlich feiern. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es solche und jene gibt, weshalb ich auch keine Freundin pauschaler Aussagen bin. Nur eines muss angesprochen werden: dass es einen Zusammenhang zwischen importiertem Gesellschaftsbild, fehlender Integrationsbereitschaft, Herkunftsregionen und Aggressivität gegenüber europäischer Werten und Lebensweise einiger gibt, die in gewalttätige Aktionen mündet.

Warum es Zeit ist, Zivilicourage zu zeigen, überall

Ich wünschte mir eine Kultur des Hinschauens und des Eingreifens und zwar bei den geringsten Anzeichen, dass unsere europäischen Werte nicht akzeptiert werden. Das beginnt bei Kleidungsformen und der Sprachnutzung, der willkürlichen Ansammlung unter fremdsprachigen, aggressiven Parolen. Jeder ist dazu aufgerufen, klar zu sagen, dass dies nicht zu unserem Wertekanon und zu unserer Umgangsweise gehört.

Stattdessen wird weggeschaut und Opfer werden noch als Rassist, Wutbürger, Verstrahlte oder sonst etwas dargestellt. Dabei beginnt es doch schon in den Schulen. Schon jetzt sind europäische Kinder in manchen Klassen in der Minderheit.

Am 17.02.2018 finden die ersten Aktionen des #120DB statt. Info unter 120DB.info

Jeder kann etwas dazu beitragen, dass diese Gesellschaft sich zum Guten verändert, jeden Tag, mit Courage. Schaut nicht weg.

Und wenn Du Mittwoch überlebst, ist Donnerstag,
die Chaostante.

Finanzielle Sicherheit – und deine?

Ich habe gehört von einem »Wonderland 5.1«. Da leben Menschen …

Die Story im »Mainstream« bringt mich zu ein paar Gedanken. Die einen werden immer reicher, die anderen arbeiten sich zu Tode und werden immer ärmer. Sollte gar System dahinter sein?

»Die untersten 40% auf der Einkommensskala haben heute ein niedrigeres Realeinkommen als 1995«

[Marcel Fratzscher, DIW] Sendeminute 8:36. Ja, das kann ich bestätigen. Und: nein! Bei diesen Menschen handelt es sich nicht durchweg um »Geringqualifizierte«, sondern durchaus auch um Akadamiker, teilerweise promoviert oder habilitiert. Die Baby-Boomers waren zu viel. So sind etliche auch auf der Strecke geblieben, nebst aller anderen »Problemgruppen«.

Ich habe in den letzten zwanzig Jahren beobachtet, dass gerade Menschen mit hohem Bildungsabschluß immer schlechtere Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt vorfanden, von den sozialen Bedingungen wie Arbeitszeit, Urlaubstage usw. mal ganz abgesehen.

Wer seit 2000 (in manchen Branchen auch 1996 oder 2004) eine neue Stelle antrat, tat dies meist unter mieseren Bedingungen im Vergleich zur alten Stammbelegschaft. Glücklich, wer nicht gleich in der Zeitarbeitssektion der Organisation gelandet ist.  Dass dies nicht gerade förderlich für die intrinsische Motivation ist, kann sich auch vollends ungebildeter Mensch an einer Hand abzählen (wobei ich der Auffassung bin, dass es weder »ungebildet«, noch »Elite« durch Wissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse gibt, aber dies gehört in einen anderen Beitrag).

»Leistung muss sich lohnen«

Dieses Mantra wird ständig gebrabbelt, doch die Realität sieht für immer mehr Menschen anders aus: Trotz Arbeit reicht es nicht. Es reicht nicht für Urlaub und auch bei manchen nicht mehr für den Verein, nicht für den Coffee-to-go (vollkommen bescheuert: überteuert und Umweltsünde zugleich), nicht für notwendige Reparaturen (von Instandhaltungsmaßnahmen ganz abgesehen), nicht für die Textilien auf dem Primärmarkt (wenn man Wert auf soziale und Ökostandards legen mag), nicht für die private Altersvorsorge … diese Liste ist sehr lang.

Und worauf baust Du Dein Leben: auf Lohnarbeit?

Ich persönlich habe viele Jahre geknechtet, Überstunden geschrubbt, auf Urlaube verzichtet und immer wieder geplanten Urlaub verschoben, weil sich irgendwer im Team vermehrt hat (ganz klasse Einrichtung, diese A-»Sozial«-Gesetzgebung für diejenigen, die nicht Erzeuger- oder Geburtsmaschine sein wollen).
Dann kam die Entscheidung für die Selbständigkeit. Das tat erst einmal gut. Doch dann war ich in der Gier nach Auftragssicherheit schon längst wieder in den Fesseln der Großkonzerne, als »feste Freie« … Seit zehn Jahren übe ich den Freischwimmer: keinen Auftrag mit Steuergeld (sprich: Förderung und sonstwelche Subventionen), kein Auftraggeber, der am Steuersaft hängt. Das ist wirklich eine Kür, denn kaum ein Unternehmen existiert, das weder Zuschüsse, Subventionen, Förderprogramme etc. in Anspruch nimmt und auch dessen Kunden nicht, von der Beauftragung meiner Person und der Vergütung meiner Arbeit mal ganz abgesehen. Freie Wirtschaft hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, als fairen Leistungswettbewerb und nicht als Kumpanei zulasten einer anonymen Allgemeinheit.

Was wäre wenn …

  1. gleiche Regeln für alle gelten (unabhängig von Vermögen oder Lobby)
  2. primär jeder für sich selbstverantwortlich ist und erst sekundär die Allgemeinheit (wie schön anonym) einspringe
  3. jeder eine Stimme hätte (und keine gewichtete)
  4. deine Existenz (Essen, Wohnung und Hilfe bei Krankheit) gesichert wäre (ohne ein X-Klassensystem)
  5. du auch spürtest, dass »öffentlich« uns allen gemeinsam gehört (und danach handeln würdest)?

Wie sähe dein Tag morgen aus oder vielleicht auch deine Zukunft? Würdest du dasselbe machen, was du genau heute gemacht hast?

Wonderland 5.1

Ich habe gehört von einem »Wonderland 5.1«. Da leben Menschen glücklich und angstfrei. Sie lieben ihre Gemeinschaft (auch wenn sie nicht jedes Individuum in ihrer Gemeinschaft verstehen). Sie setzen sich ein für ein gemeinsames Ziel: glücklich leben in Selbstverantwortung. Sie diskutieren und arbeiten, zusammen. Angst, Neid und Hass existieren nicht. Denn, wer seiner Berufung folgt, vergleicht sich nicht mit anderen. Über die finanzielle Existenz muss sich niemand sorgen. Es gibt weder PflichtWETTEN (pardon: ZwangsVERSICHERUNGEN), noch eine Besteuerung dessen, was dann endlich zum Leben zur Verfügung stehen könnte; es ist einfach da. Es gäbe keine Konzerne mit undurchsichtigen Eigentümer- und Machtstrukturen. Jeder wäre selbstverantwortlich. Es gäbe auch keine »Angestellten« oder »Beschäftigte« mehr. Jeder verdiente sein Geld mit dem, was er mit Liebe kann und tut, und ist sein eigener »Herr«. Aber Hunger, Armut oder Absturz kennt niemand, auch keine unermesslichen, das Tausendfache des durchschnittlichen Einkommens übersteigende Einnahmen einzelner.

Wolltest du in Wonderland leben? – Ich ja.

Und wenn du Samstag überlebst, ist Sonntag,
die Chaostante.

Serie. Bisherige Teile:

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1
Äußerst produktiv zurzeit und sehr ausgeglichen, vielleicht ein wenig müde, aber der Schlaf wird es richten 🙂

 

 

Zum Wohle des Volkes?

Denkt man »Volkswohl« so assoziiert man lauter Gutes: soziale Gerechtigkeit, Rahmenbedingungen für gesundes Leben – und was ist Realität? Meine Meinung hier.

Heute stolperte ich mal wieder über einen ungebetenen Zusatzstoff im Bio-Mandel-Hafermilch: Carrageen. Nicht nur, dass mikroplastikbelastetes Meersalz (es gibt keines mehr ohne) zugesetzt wurde, sondern Auszüge der Rotalge. Ganz klar, der auch unter »E 407« bekannte Stoff hilft der Verdickung, steht aber auch im Verdacht der Gesundheitsschädigung. Wieder einmal fühle ich mich verarscht: vom Produzenten und vom Handel und von der Legislative ohnehin. Denn was wäre, wenn ein Staat zum Wohle des Volkes agieren würde?

Das stößt mir zurzeit zunehmend auf

Nur noch verseuchtes Obst und Gemüse

Seit den 1980ern reden wir von »Öko« und immer weniger Öko ist drin in den Produkten aus dem ersten Wirtschaftssektor, der Landwirtschaft. Selbst, wer nach dem Prinzip X oder Y aus der biologischen Landwirtschaft sein Obst und Gemüse, seine Nüsse und Kräuter bezieht, erwirbt Früchte, die auf einem nahezu humustoten Boden erwachsen sind (bitte nicht falsch verstehen: dafür können die Öko-Bauern nichts, im Gegenteil tun sie ihr Bestes, denn zuvor wurden dort meist chemisch belastet Monokulturen in großem Stil angebaut), dessen Setzlinge und Saatgut durch Produzenten manipuliert wurden (»alte Sorten« und traditionelle Vermehrung sind ja verboten), und die mit belastetem Grundwasser und Oberlächenwasser in Berührung kam. 100% Ursprung und Natur gibt es hierzulande nicht mehr, nicht einmal im heimischen Garten – 40 Jahre, nachdem die grüne Bewegung startete.

Statt weniger immer mehr Tierquälerei

Ebenso mit den Grünen in der Politik kam die Sensibilisierung gegenüber einiger Methoden in der Massentierhaltung auf. Doch statt kleiner werden die Betriebe immer größer und der Transport lebendiger Tier führt quer durch Europa. Ich will mal gar nicht auf den Punkt eingehen, dass wir mit dem Export unserer steuergesponserten Überschüsse in andere, außereuropäische Länder dort die Wirtschaft schwächen oder gar ganz zum Versiegen bringen … welch ein globaler Wahnsinn.

Statt würdige Arbeit nur noch Prekäres

Ich kann mich noch an die Gewerkschaft in den 1970ern erinnern »am Samstag gehört der Papa mir« stand auf den Plakaten und es wurde Realität. Wir hatten irgendwann auch Samstags keinen Schulunterricht mehr, auch wenn dies ein paar Jahre länger dauerte. Es kam Frühverrentung mit 56 oder 58 Jahren usw. – und nun? 45 Anrechnungsjahre (das sind nicht die Einzahlungsjahre, bitte nachfragen) oder bis 67. Ist das Intergenerationengerechtikgeit bei angeblich immer besserer Lage des deutschen Volks? Nein, tatsächlich arbeitet fast jeder prekär. Die einen, weil sie null Freizeit haben und auch am Wochenende für den Arbeitgeber »on« sind, die anderen, weil sie mit mehreren Mini-Jobs ein prekäres Einkommen zusammen klauben, meist unter genauso viel Einsatz. Zeit für Familie, Nachbarschaft, Ehrenamt, Gemeinwohl, Spiritualität, Fitness usw? Fehlanzeige. Die Zahl der Erkrankungen steigt. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn die Einschläge, dass jemand die 50 nicht oder nur knapp erreicht (Schlaganfall, Herzinfarkt, Krebs) oder danach kaum noch arbeiten kann (Depression und chronische Erkrankungen), sind ganz nah an mir dran und es sind mittlerweile zwei handvoll mir bekannter Menschen im Jahr, im Jahr!!!

Statt weniger ein stetes mehr

Und anstatt uns zu bescheiden, können einige nicht genug haben, an billigem und andere an exklusivem Konsum, an Geld und anMacht und an Einkommen respektive Kapitalmehrung, das dank fragwürdiger Konstruktionen der Gemeinschaft vorenthalten wird. Wie viele Regierungen traten an mit dem Ziel, die Steuerschlupflöcher endlich zu schließen? Es wäre einfach. Kein An- und Gegenrechnen mehr, weder Werbungskosten noch sonst etwas, und von jedem den zehnten. Es würde reichen und wäre mehr als jetzt. Und wer ins Ausland auswandert darf dann halt nur noch maximal 30 Tage am Stück Deutschland besuchen. Mal sehen, wie viel der ach so fluchtgefährdeten Superreichen dies mitmachen würden. Und wer am unteren Ende der Einkommensskala sitzt, bekommt bis zu einem festgelegten lebenswürdigen Grundeinkommen (nicht bedingunglos für alle) negative Steuern, also eine Auszahlung, monatsweise im Voraus.

Statt weniger Umweltsünden nehmen diese zu: wie viele Produkte waren 1980 im Supermarkt in Plastik verpackt und wie viele sind es heute? Wie viele Haushaltsgegenstände waren damals oder in den Jahren davor aus Plastik und wie viele sind es heute? Und der Gipfel: warum ist Mikroplastik in Lebensmitteln und Pflegeprodukten enthalten? Darauf gehört wirklich die Höchststrafe.

Seitdem Umwelt und Gesundheit ein Thema sind, ist es schlimmer geworden statt besser, von gut ist keine Rede mehr. Und statt es sozialer wird in dieser Marktwirtschaft herrschen widersinnige Bürokratie und ein unsägliches Wegschauen bei schlechteren Arbeit– und Lebensbedingungen.

Zum Wohle eines Volkes …

… müsste doch ganz anders gehen. Ein paar Beispiele:

  1. Förderung genossenschaftlicher Landwirtschaft auf kleinen Flächen statt einer Ernteindustrie, die den Humus zerstört und alle darin enthaltenen, wertvollen Lebewesen.
  2. Förderung kleiner, bäuerlicher Tierhaltung statt Massenfleischproduktionsanlagen – auch wenn das Kilo Fleisch um ein Vielfaches teurer wird; kein Mensch benötigt Fleisch zum Überleben; es darf gerne zum Luxusgut werden, so wie zu Uromas Zeiten.
  3. Förderung von Dachbegrünung dort, wo sich Solarsysteme nicht lohnen (wobei die Problematik der Gewinnung seltener Erden für die grüne Technologie noch nicht gelöst ist.)
  4. Abschaffung der Pendlerpauschale und Förderung umweltfreundlicher Bewegung (Fahrrad, zu Fuß – um den Freunden des E-Autos gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen). Natürlich gehört eine Begrenzung innerstädtischer Verwaltungsarbeitsplätze dazu, denn die müssen nicht im ursprünglichen  Zentrum der Kultur massenweise angesiedelt werden. Vielleicht ein Anreiz für Homeoffice und Coworking Spaces im Radius von 5 km um die Lebensorte der Mitarbeiter.
  5. Ausweis sämtlicher Inhaltsstoffe (sämtlich also nicht im Sinne von müssen, sondern alle) von Produkten mit einer für den Bürger (der kein »Verbraucher« als Stelle im Profit Center der Großindustrie ist) transparenten Darstellung eines Entsorgungskonzepts von Gebrauchsgütern.
  6. Plastikverbot im Supermarkt und an sämtlichen (!!!) Lebensmitteln. Wer geschälte Ananas in Plastikdosen anbietet, gehört des Landes verwiesen oder auf den Mars geschossen. Schritt zwei wäre das komplette Plastikverbot, auch am beliebten Smartphone, und natürliche die unsägliche Sünde der Fassadendämmung. – »Ja aber dann gäbe es keine TK-Pizza mehr!« Wunderbar, dann wäre die Familienexistenz der Pizzeria im Wohnquartier gerettet oder die Industrie muss sich ein echtes Pfandsystem für TK-Produkte aus nachhaltigen Materialien einfallen lassen. BTW: der grüne Punkt war der dümmste Einfall in Sachen Ökologie …
  7. Förderung nachhaltigen Bauens aus vollständig recyclebarem Material wie (Mond-)Holz, Backstein, Hanf usw. – natürlich auch Betonverbot, denn Betonproduktion bindet üblicherweise Küstensand – unumkehrbar. Im Übrigen: stattdessen ließe sich Glasgranulat aus Recyclingmaterial verwenden, aber das kann man nicht einfach diesem oder anderen Völkern an der Küste klauen.
  8. Peinlich hohe Strafen bei nachgewiesener Obsoleszenz (eingebauter Verschleiß), so knapp bis zur Insolvenz. Ja, wer bescheißt, soll an dieser Stelle nicht mehr mitmachen dürfen. Das gilt natürlich ebenso für jegliches illegales Einbringen von Müll in Wasser, Luft und Erde.
  9. Kompletter Stopp neuer Flächenversiegelung. Nur bei Ausgleich in der Form absoluter Renaturierung an anderer Stelle.
  10. Lebensgestaltungsunterricht für alle inklusive Übungen in Achtsamkeit usw.; der Mensch ist nicht als Produktionsfaktor geboren und darf gerne seine Bestimmung in der Gesellschaft finden. Überhaupt:
  11. Primat der Wirtschaft in der Gesellschaft. Sofort weg damit. Die Wirtschaft hat der Gesellschaft zu dienen und nicht umgekehrt – oder mag man das Volk gar doch als Arbeitssklaven ohne Fesseln sehen? (Ausweg: Gemeinwohlökonomie, mal recherchieren!)
  12. Schutz eines jeden Beschäftigten vor Mehrarbeit. Ob 40 Stunden in der Woche oder weniger. Deckel drauf. Wer mehr machen will kann dies in der Selbständigkeit. Stattdessen wird von punktuellen Wochenarbeitszeit bis 70 Stunden gesprochen. Jaja, der Mitarbeiter, ein Produktionsfaktor mit Optimierungspotenzial …wenn ein Unternehmen dies nicht garantieren kann, ist es falsch am Mart und darf sich gerne andere Geschäftsmodellen widmen.
  13. Vorrang jeglicher Aktivitäten mit mariginalem ökologischen Fußabdruck gegenüber umweltschädigenden, z. B. durch Reservierung einer kompletten Fahrspur für Radfahrer in den Innenstädten.
  14. Bodenschätze und Natur gehören allen, die hier leben. Eine Ausbeutung ohne Ausgleich und Wiederherstellungspflicht geht gar nicht. Wie teuer wären Kohleabbau, Fracking und die Gewinnung seltener Erden, wenn für die Zeit der Produktion Ersatz für alle geschaffen werden müsste und im Anschluss die Natur so wieder hergestellt werden müsste wie sie vorgefunden wurde? Na? Hätten wir dann mehr Solarenergie und Wasserkraft? Garantiert.
  15. Steuer- und Ausgabentransparaenz für jeden Bürger, nicht nur für seine. Die unsägliche Umschichtung von einem Ressort ins andere gehört definitiv abgeschafft. Und damit es ganz einfach wird: zwei Steuern, eine auf jegliches Einkommen (stets derselbe Satz) ohne Gegen- und Anrechnung von irgendwas und eine auf den Inlandsumsatz. Zur Einkommensbesteuerung internationaler Unternehmen gäb es bestimmt auch gute und gerechte Ansätze … aber dass viel so blöd sind, sich ausgebeutet und abgezockt zu fühlen und dann die Produkte der Konzerne haben wollen, welche weltweit ein Bruchteil der Steuersätze zahlen … das ist schizophren.

Ja, jetzt mag man mit EU- und anderen Verträgen kommen. Scheiß was drauf, wenn dieser Staat zum Wohle dieses Volkes existiert, so wie es jeder andere für seines auch, und wir souverän sind (sind wir ja 😉 ), dann raus aus der EU-Administration, dem transatlantischen Kampf- und Finanzbund und hin zu einem (großen) Europa der Regionen, der Diversität und der ökologischen Vernunft (über die politische zu schreiben ist mir gerade zu lang).

Ich möchte nicht nur meckern, sondern in Folgeartikeln auch meine Gedanken zur Problemlösung beitragen. Der Tag hierfür lautet Wonderland 5.1 (auf dem Weg zum Paradies für Mensch und Tier). Der Vorgängerartikel hierzu heißt Finanzialisierung überwinden.

Und wenn Du Donnerstag überlebst, ist FreUtag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1
Äußerst produktiv zurzeit und sehr ausgeglichen.

Blogparade: 50plus-Blogger/innen – hilft euch das Schreiben? Wenn ja, wobei?

Maria Al-Mana ruft zur Blogparade auf. Da mach ich doch glatt mit.

Diese Blogparade wurde von Maria Al-Mana ausgerufen. Hier sind die Regeln:

  1. Schreibt bis bis Freitag, 23. Februar 2018, deadline Punkt 24 Uhr, euren Beitrag.
  2. Verlinkt den Beitrag in den Kommentaren bei Maria Al-Mana, und zwar hier.

Wobei mir das Schreiben hilft

Ich habe sehr früh – so mit zehn, elf Jahren – mit dem klassischen Tagebuch begonnen. Dafür gab es diese wunderbar gebundenen und in seidenartigem Stoff eingewickelten Bücher aus dem Chinaladen. Schnell war mir der Bericht aus meinem Teenieleben langweilig und ich begann, Geschichten aufzuschreiben. Gedankenschnipsel mit Authentizität, aber auch gehörig Fiktion. Die Bücher waren gespickt mit Zeichnungen oder Erinnerungsschnipseln wie Eintrittskarten etc.

Diese Tagebücher trug ich bis zu meinem 35. Lebensjahr mit mir rum. Sie zogen von einer Wohnung in die nächste und dann wurden sie von meinem Lebensabschnittspartner gefunden und ungefragt gelesen. Und er hielt alles für die Wahrheit! Was für eine Katastrophe. Ich vernichtete die Bücher, ebenso wie die mittlerweile auf den PC umgezogenen Diary-Dateien. Schade, eigentlich, denn es waren auch viele gute Textfragmente dabei, z. B. über meine erste Zeit in der neuen Heimat. Naja, nun habe ich sie nicht mehr und ich habe eines gelernt: wenn du etwas für dich behalten willst, behalte es in deinem Kopf.

Aber zurück zu Entwicklung: Zu Schulzeiten tippte ich meine eigene Skripte auf der Schreibmaschine, später auf dem PC (ich stieg mit einem C128 ein – für Insider 😉 ). Das Schreiben zu Fiktion, Reflexion und Sachthemen gehörte einfach zu meinem Leben.

Es folgten wissenschaftliche Aufsätze, journalistische Beiträge, und Monographien zu Sachthemen und natürlich auch Blogs. Den ersten setzte ich 2005 mit WordPress auf und es war ein reines Spaßprojekt. Zu dieser Zeit hatte ich bereits zehn Jahre Websites und erste Vorläufer von Online-Kursen sprachlich gestaltet.

Kurzum, bei mir hat das Schreiben viele Gründe und Effekte:

  1. Wenn ich mit einem Thema durch bin und es nicht noch einmal erklären möchte, verfasse ich ein umfangreiches Skript, ein Sachbuch oder entsprechendes Selbstlernmaterial. Ich bin dann auch durch mit dem Thema und möchte es nicht noch einmal erklären. Für Autoren eine blöde Basis, da mich die Folgevermarktung nicht sonderlich interessiert. Allein der Wissenstand wird anderen zugänglich gemacht.
  2. In Erfolgsbüchern oder im Journaling reflektiere ich meine Veränderungsprozesse für mich selbst. Diese sind nicht öffentlich und sollten es auch nicht werden.
  3. In diesem Blog reflektiere ich öffentlich über meine LETHI und andere Umstände des ganz normalen Lebens.
  4. In meinem beruflichen Blog geht es wieder um Sachthemen. Häufig auch hier wie bei der Nummer eins dieser Liste um Antworten auf häufig gestellte Fragen oder um Reflexionen zu »neuen« Methoden und Techniken auf meinem Arbeitsgebiet.
  5. Im Ideenbuch halte ich all die Gedankenschnipsel fest, aus welchen sich eventuell auch noch wunderbare Projekte gestalten lassen. Ob diese monetarisierbar sind oder nicht, entscheidet nicht über den Eingang in das Buch.
  6. Hier und da beteilige ich mich auch an lyrischen Projekten, immer dann, wenn mir ein Text aus der Feder rauscht.

Tja, wenn ich es so betrachte, gibt es zwei Gründe:

  • die Reflexion und
  • die Wissens- bzw. Gedankenablage.

Manchmal, wenn ich in alte Beiträge oder Dateien schaue, staune ich, weil sich die Gedankenwelt gar nicht so krass geändert hat und ich auch mit 50+ zu meinen Worten aus den 1990ern stehe.

Wie hältst du es mit dem Schreiben?

Liebe Grüße,
die Chaostante

Ach du liebe Histaminose

Seit einem Jahr hatte ich null Probleme mit dem berühmten »Heuschnupfen«, bis mir heute ein kleiner Fehler unterlaufen ist.

Es ist wie es sich so häufig fügt: hat man etwas überwunden, gilt als geheilt, dann kommt noch ein Rückschlag, Mini in diesem Fall, aber lies selbst.

Was ist denn passiert?

Ich aß einen Apfel und zwar unbewussterweise einen von der falschen Sorte (mehr dazu unten). Kurz nach dem Genuss traten alle Symptome des früher mit der Haselblüte verbundenen Heuschnupfens auf:

  • Augenjucken,
  • Augentränen,
  • rote Augen,
  • Fließschnupfen (ein Paket Zerllstofftaschentücher binnen 30 Minuten),
  • Nießen, nun
  • gequollener Bauch und generelles Unwohlsein.

Aber alles ist schon rückläufig dank meines kleinen alten Hausmittels, an das ich mich sofort erinnerte.

Was ist denn eine »Histaminose«?

Ich bin kein Mediziner, aber so in Kürze: eine Histaminose ist die fehlende oder geschädigte Fähigkeit des Körpers, Histamin abzubauen. Der Abbau geschieht im Darmtrakt. Es kann aber schon über die Aufnahme in den Magen Probleme geben.

Histamine nehmen wir mit der Ernährung zu und und produzieren sie auch selbst. Sie sind bei Entzündungen dafür verantwortlich, den Körper in Alarmbereitschaft zu versetzen und die weißen Blutkörperchen schnell zur Schadensstelle zu schicken, also: alles ok mit dem Histamin, wenn nicht der körpereigene Abbau geschädigt ist. Dadurch steigt das Level an und wird durch zusätzlich durch die Nahrung zugeführte Histamine befeuert.

Jede Allergie ist eine Histaminose, aber nicht jede Histaminose ist eine Allergie.

Ist so. Dazu gibt es hier einen guten Vortrag eines Heilpraktikers:

Leider wissen das zu wenig Menschen. Auch ich dachte jahrelang, dass ich einen Heuschnupfen habe, der nur mit Antihistaminika und weiteren Therapien wie Hyposensibilisierung gelindert werden kann.

Dann stieß ich 2016 auf den Tipp, Heilerde zu nehmen. Das habe ich 12 Wochen täglich gemacht und dann die Dosis auf Null reduziert (anfänglich 18 Gramm, dann bis auf drei Gramm runter). Heute nehme ich Heilerde (ich nutze LUVOS imutox Granulat, in jedem Drogeriemarkt erhältlich) nur, wenn ich mich mal unwohl fühle und denke, dass ich den Körper unterstützen sollte. Bis eben auf heute Abend. Da war es der berühmte falsche Apfel.

All dies löst »Heuschnupfen« bei mir aus

Vielleicht erkennst du dich wieder? Tue dir den Gefallen und nutze Heilerde. Ich habe es heute nach den ersten Symptomen gemacht und nun, eine Stunde später, ist der Spuk schon vorbei. Ich reagiere allergisch auf

  • Haselnussblüte
  • Birkenblüte
  • diverse Gräser

… und einige der folgenden histaminhaltigen Lebensmittel:

  • Zitronen
  • Orangen
  • Sauerkraut
  • Alkohol
  • Käse
  • Essig
  • Tomaten
  • Schokolade
  • Erdbeeren
  • Hefen
  • Wurst
  • Fischkonserven
  • geräucherter Fisch
  • Äpfel (neue Sorten, insbesondere Elstar, Cox Orange, Braeburn, Golden Delicious, Jonagold)
  • Litschi
  • Pflaume
  • Aprikose
  • Kirsche
  • Pfirsich
  • Birne
  • Kiwi
  • Avocado
  • Haselnuss, Walnuss, Cashew
  • Mandel
  • Karotte
  • Sellerie
  • Kartoffel
  • Pfeffer
  • Senf
  • Koriander
  • alles, was einen  bakteriellen Reifeprozess durchlaufen hat

… sowie

  • Medikamente: DAO-Hemmer

Ja, was darfst du denn noch essen?

Vieles 🙂 Ich vertrage auch viele der histaminhaltigen Lebensmittel aus der oberen Liste, habe diese aber immer mit, falls sich unerklärlich Beschwerden breit machen. Hier ist die Positivliste:

  • Blattgemüse (Salate & Kohl, außer Sauerkraut)
  • Wurzelgemüse (Knollen & Zwiebelgemüse)
  • Fruchtgemüse (außer Tomate)
  • Hülsenfrüchte
  • Früchte (außer neue Apfelsorten, Erdbeeren, Orangen und Zitronen). Äpfel insbesondere alte Sorten wie Boskop, Rubinette, Santana, Onatrio, Berlepsch, Almene, Albrecht Preussen, Albrechtsapfel, Goldparmäne
  • Süßwaren mit Honig (ohne Schokolade)
  • frischen Fisch, leicht gegart, nicht geräuchert
  • Brot- und Teigwaren ohne Hefe
  • Brennesseltee und -kapseln
  • Kalzium
  • Heilerde (histaminbindend) – feinste Körnung mit Wasser anrühren oder imutox Granulat nehmen
  • Flohsamenschalen (histaminbindend)
  • Cellulit (histaminbindend)

Wie gesagt vertrage ich einige der histaminhaltigen Lebensmittel (beispielsweise Kartoffeln, Kiwi, Tomaten, Cashew, Walnuss, Mandel, Karotte, Pfeffer, Zitronen, Schokolade), andere wie Brot (vor allem: Fabrikbrot und Weißbrot jedweder Art sowie sauer eingelegtes und viele Käsesorten und Wurst generell) nur sehr schlecht.

Mein Tipp, falls du betroffen bist

Gebe dir eine Chance, besorge dir im Drogeriemarkt Heilerde (ich bevorzuge LUVOS imutox Granulat) und ernähre Dich einige Wochen nach der Positivliste. Bleiben die Beschwerden aus, kannst du dich langsam an die Negativliste heran wagen und testen, was geht.

Die Abbaustörung kann weiterhin bestehen. Also halte Heilerde parat, falls Du zu sehr bestimmten Pollen oder falschen Lebensmitteln ausgesetzt bist.

Und wenn du die Histaminose überlebst ist ein nächster Tag,
die Chaostante.

Heute mal tief geschöpft…

Verzweifelte Umsatzversuche bei der Konkurrenz.

… aus den Kreisen meines »Solopreneurships«.

Ich könnte mich wirklich echt und ehrlich ärgern über Selbsterniedrigungen wie diese.
Neun Prozent des angeblich offiziellen Preises: wie unseriös ist das denn? Und der nächste Kunde im Beratungsgeschäft  sagt dann »wenn Sie sich binnen zehn Minuten entscheiden akzeptiere ich 50% Rabatt auf Ihre Leistung«. Haha 🙂
Nein, für meinen Selbstwert wäre eine solche Rabattschlacht nichts, auch wenn es sich um ein digitales Produkt handelt.

Aber klar. diese Damen haben alles richtig gemacht:

  • Affiliate Store ✔️
  • Landingpage ✔️
  • Zeitliche Begrenzung ✔️
  • Spürbarer Preisvorteil ✔️

Aber müssen es 91 Prozent sein? Ich staune über solche Verzweifelungstaten, wünsche aber dennoch viel Erfolg.

Und wenn Du Sonntag überlebst, ist Montag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1 –
Etwas wenig Bewegung und Frischluft die letzten Tage. das kommt auf die Aufgabenliste.

Neulich auf dem Wintertanz

Zu den regelmäßigen Events gehört eine Veranstaltung im Januar. Ein reiner Kraftquell.

Kaum, dass die Eventsaison eröffnet ist, wird der Nachbarschaftsszwist Schnee von gestern. Also weg mit den Be-lastungen hin zur Ent-lastung auf dem Parkett.

Warum mir Events so wichtig sind

Ich habe einfach das Gefühl, auf einer riesigen Familienparty zu sein, auch wenn ich mit zunehmenden Alter immer weniger bekannte Gesichter auf solchen Events treffe. Dafür lernt man ja auch ordentlich neue Menschen kennen 🙂
Darüber hinaus ist es die ausgelassene Stimmung, die Alltag, Altern und alles andere vergessen lässt. Sträflich, dass ich in einigen Lebensjahren weitaus weniger auf Events unterwegs war. Ich habe mich selbst um die Lebensfreude gebracht. Interessant ist auch, dass ich auf Musikevents rein privat unterwegs bin, einfach für meine Person stehe und nicht für meinen Beruf. Die meisten wissen gar nicht, was ich beruflich treibe – und ich weiß es von ebenso vielen nicht 😉

Warum definieren wir uns über unseren Beruf?

Es ist doch nur eine Gelegenheit, das notwendige Geld zum Leben durch Tausch von Lebenszeit gegen den schnöden Mammon zu ergattern. Natürlich … ist es auch mehr. Aber wenn ich mir eine geldlose Gesellschaft vorstelle, in der immer all das, was man braucht, da ist, wie viel Zeit würde ich mit dem verbringen, was ich Beruf nenne? Wäre es mehr oder weniger? – Ich glaube, ich würde nicht vieles anders machen, aber das, was wir PrivatLEBEN nennen, bekäme eine andere Priorität.

Mein Film: Party

Man sagt, dass man beim Gang durch den Regenbogen noch mal die besonderen Momente erlebt. Mein Leben soll ein neverending Roadmovie sein. Das wusste ich schon im zarten Alter von 14 Jahren. Und wenn ich jetzt kurz innehalte und an die letzten zehn Jahre denke, fallen mir nur Events und Motorradtouren, Reisen und Erlebnisse ein und natürlich ganz vielen Menschen in glücklichen Momenten. Und damit das so bleibt, mache ich jetzt gleich weiter: ab an die Instrumente und das Leben feiern. ❤

Und wenn du den Sonntag überlebst, ist Montag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1
Alles wieder gut. Ich hoffe, dieser groove hält an.