Kollektive Energieerhöhung

Dieser Artikel ist uninteressant, wenn du die Verbundenheit aller ablehnst. Für alle anderen: Hier eine grandiose Erfahrung.

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Manchmal meditiere ich. Meditation beginnt mit der Atmung. Auch im Yoga ist Atmung wichtig (»Pranayama«). Es ist das Konzept des Energieflusses, das dahinter steckt. Breathe in, breathe out. – Fortgeschrittene setzen auf den 4-er-Takt: Einatmen, zwanglos verweilen, ausströmen lassen, zwanglos verweilen. Drei bis vier Sekunden je Takt – für die Wissbegierigen 😉

Was ist denn »Meditation« genau?

Tja, gute Frage. Für mich ist Meditation ein bewusstes, also geplantes Erreichen eines Zustandes, in dem ich beobachtender Reisender bin. Das Bewusstsein von »Ich« (= Ego) existiert in diesem Zustand nicht. Auch die Zeit ist kein Faktor, oder Alter oder sonstwelche materiellen Zustände.

Wenn ich meditiere, dann ist dies in der Regel  »ergebnisoffen«, also ohne Ziel, Sinn und Zweck. Ich beginne mit dem Atmen und lasse dann fließen. Wenn ich wirklich »abgeschaltet« habe, passieren krasse Dinge. Bilder erscheinen. Längst Verstorbene haben Mitteilungen oder mir unbekannte Gesichter schauen mich stumm an, ganz tief, von Auge zu Auge. Manchmal fliege ich über Landschaften und spüre, dass ich dabei von einem anderen Wesen getragen werde, und manchmal spüre ich eine Leichtigkeit ohne ein Bild dafür zu haben. Meist dauern meine Meditationen rund 30 Minuten, aber mit dem anschließenden Sammeln und Einfangen des Wow-Gefühls dauert das Ganze schon einmal 45 Minuten. Manchmal falle ich direkt im Anschluss in einen tiefen Schlaf und wenn ich erwache weiß ich nicht, wie viel Zeit vergangen ist, ob es Tag oder Nacht ist usw.; natürlich nur für einige Sekunden oder wenige Minuten. Zugegeben, genau diese Momente genieße ich sehr. Sie zeigen mir, dass all das materielle so irrelevant ist, wenn man  (jetzt wird es schizophren:) die Täuschung der Zeit für einen Moment abgelegt hat 🙂

… und was passierte bei der kollektiven Energieerhöhung?

Zum selben Zeitpunkt meditierten sehr viele Menschen nach einem einheitlichen Konzept, jedoch an vielen verschiedenen Orten.

Ich schwebte als quirlige, transparente, weißliche Kugel aus vielen kleinen Teilen unterschiedlicher Größe ganz ohne Antrieb nach oben. Ich war kernlos. Nur an der äußeren Begrenzung schwebten diese hellen Teilchen, wie Lufteinschlüsse in einem Glas. Andere Kungeln sind durch mich durch nach oben geschwebt, etwas schneller als ich. Dann traf ich sie wieder. Und alle waren größer, heller, leichter, leuchtender – auch ich. Und dann sah ich nur noch unendliche Helligkeit über mir. Ich wollte sie durchdringen. Doch je näher ich kam, desto mehr andere Teilchen nahm ich war. Es waren unendlich viele, die an dieser Membran zum absoluten Licht schwebten. Unglaublich.

Es gab noch eine »Übung« dazu, um die anderen mit hoch zu ziehen. Diese wiederholte ich und es wurde unendlich Leicht. Am Ende war es mir egal, ob ich zum Licht durchdringe, denn ich wusste, dass ich überall in diesem Raum schweben konnte, so wie alle anderen auch. Puh … gar nicht so einfach zu beschreiben. Glaubt mir. es war eine fantastische Erfahrung.

Ich bin nun sehr konzentriert, fokussiert, ohne in operative Hektik zu verfallen.

Bringt dir das was in der Depression?

Ob mit oder ohne Depression … an das Thema »Meditation« wagte ich mich erstmalig mit 14 Jahren und dies ist nun fast vier Jahrzehnte her. Es begleitete mich eher nebenläufig. Immer wieder traf ich Menschen, die dies auch praktizierten – viele auch viel erfahrener – suchte jedoch nie Anschluss an eine Gemeinschaft, eine Gruppe. So trat das Thema denn auch zeitweilig in den Hintergrund.

In den Jahren der Krise packte ich die Meditation wieder aus. Ganz intensiv. Und erst einmal ging gar nichts. Ich konnte mich gar nicht von dem Strom der Gedanken trennen. Es funktionierte nicht. Ich rebellierte, innerlich. Wie so häufig …: beim x-ten Versuch erreichte ich wieder die Stille, die Klarheit, das große Nichts an Ego, Ich und anderen Konstrukten; die Abwesenheit von Mindfucks und einfach nur ein JETZT. Es ist keine Pille gegen Depression. Erst recht nicht wirkt es sofort, einmalig und dauerhaft. Lasse dich auf das Konzept ein, ob mit oder ohne Depression.

Om ॐ und Namasté नमस्ते ,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 2 (+)
Die saisonale Rhinitis fordert noch ihren Tribut, schwächelt aber zunehmend. Das zehrt etwas. Körperlich, seelisch, emotional fühle ich sehr ausgeglichen und geistig äußerst fokussiert, jedoch nicht operativ-hektisch.

Heuschnupfen – was mir hilft

Augenjucken, Fließschnupfen, Nießanfälle, Mattigkeit? Willkommen, du lieber Heuschnupfen. Hier liest du, was mir hilft.

Wo und wann auch immer ich diese Allergie bestellt habe, sie ist nun einmal da und ich lerne, damit zu leben. Ich persönlich kann auf Frühblüher nicht. Der Sommer mit seinen Gräsern gestaltet sich dagegen recht angenehmen. Und immer, wenn die Allergie auftaucht, bemerke ich an mir das Entnertvtsein und die innere Frage, ob es je wieder enden wird. Ja, es endet. Meistens sind es bei mir nur wenige Tage mit deftigsten Symptomen. Ob es nun Frühblüher oder Gräser sind: du bist auf diesen Artikel gestoßen, weil du Heuschnupfen hast und du ein paar Tipps erhoffst. Hier ist meine Liste.

Nicht zu Spaßen

Erst einmal sollte man festhalten, dass eine Allergie keine leichte Sache ist. Suche in jedem Fall einen Arzt auf, um zu klären, was deinen Körper aus der Balance wirft. Der Arzt kann dir verschiedene Therapien nahelegen. Dazu gehören Antihistaminika für die akuten Zeiten, Depotspritzen (wirken über Monate) und Hypersensibilisierung (kommt in Frage, wenn die anderen Maßnahmen, nicht sonderlich wirken).

Trotz aller Maßnahmen bist du ein Allergiker. Erwarte nicht, dass alle Symptome gänzlich verschwinden. Freue Dich auf die Zeiten ohne Pollenflug. Auch diese kommen wieder.

Ich persönlich habe mit den Wechseljahren die Allergie entwickelt; es besteht also Hoffnung, dass sie genauso wieder verschwindet wie sie gekommen ist 😉
Und nein: ich halte nichts von pharmazeutischen Keulen. Hier also, was ich mache.

Tipp #1: Halte deine Umgebung rein

Es klingt banal, ist aber wirksam. In akuten Phasen putze ich täglich die Fenster samt aller Rillen, achte peinlichst darauf, dass nur abwaschbare Oberflächen der Luft ausgesetzt sind. Das heißt, möglichst alle Kleidungsstücke, Kissen, Decken usw. in Schränke verstauen (bestens in Kleidersäcken oder Schutzhüllen).

So können alle glatten Oberflächen nebelfeucht gewischt werden. Täglich. Das reduziert die Anzahl der Pollen erheblich. Außerdem wird die getragene Kleidung direkt der Waschmaschine zugeführt, damit die Pollen schnell ausgewaschen werden.

Werde zum Einrichtungsminimalist. Das ist eine geschenkte Challenge.
Danke deiner Allergie 🙂

Zur Putzroutine gehört das Wechseln der Bettwäsche samt Absaugen der Matraze. Das reduziert die Pollenanzahl erheblich. Außerdem kleben die Pollen gerne in Haaren, weshalb ich diese in akuten Zeit nicht offen trage (ich habe sehr lange Haare) und abendlich lange abdusche. Außerdem wasche ich so häufig, wie das Augenjucken nervt auch das Gesicht.

Damit ist schon viel getan. Der Ort der Regeneration, vor allem dein Schlafzimmer, ist damit so pollenarm wie möglich. Hierdurch kann dein Körper regenerieren und Kraft für den nächsten Pollenalarmtag tanken.

Ich persönlich halte nichts vorn der Strategie, für die Zeit des Pollenflugs zum Lachen in den Keller zu gehen. Irgendwann wird dein Körper mit den Pollen konfrontiert. Es ist nur ein Hinauszögern des Moments. Allerdings braucht es Pausen und deshalb ist ein pollenarmer Schlafplatz Gold wert.

Tipp #2: Lüften, aber richtig

Ich habe beobachtet, dass mit Sonnenaufgang und Sonnenuntergang die Zahl der wirbelnden Pollen besonders stark ist. Deshalb lüfte ich in der Zwischenzeit und schließe die Fenster eine Stunde vor Auf- bzw. Untergang bis eine Stunde danach. Wenn ich abends die Fenster schließe starte ich das Putzprogramm von Tipp #1.

Tipp #3: Immunabwehr stärken

So eine Pollenattacke ist ein wahrer Krieg für deine Abwehr. Stärke daher dein Immunsystem. MSM oder Methylsulfonylmethan hilft bei Entzündungsprozessen. Dieses Nahrungsergänzungsmittel erhältst du rezeptfrei in der Apotheke. Sicherlich gibt es noch zahlreiche andere Supplemente, die dein Immunsystem stärken.
Außerdem achte ich auf eine basisch orientierte, histaminarme Ernährung. Denn Histamin ist der Stoff, den der Körper bildet und zugleich mangelhaft selbst abbaut, wenn man eine Allergie hat. Zur Funktionsweise empfehle ich dieses Video:

Zu den histaminarmen Lebensmitteln gehören:

  • Blattgemüse (Salate & Kohl, außer Sauerkraut)
  • Wurzelgemüse (Knollen & Zwiebelgemüse)
  • Fruchtgemüse (außer Tomate)
  • Hülsenfrüchte (frisch, erntefrisch tiefgekühlt oder getrocknet und eingeweicht; nichts aus Dosen oder Gläsern)
  • Früchte (außer neue Apfelsorten, Erdbeeren, Orangen und Zitronen)
  • Süßwaren mit Honig (ohne Schokolade, denn die enthält Zucker)
  • frischen Fisch, leicht gegart, nicht geräuchert
  • Brot- und Teigwaren ohne Hefe
  • Brennesseltee

Kein Grund zur Verzweifelung. Diese Ernährungstipps gelten für deine akute Phase. Wenn du weißt, wann diese beginnt, starte ein paar Tage, idealerweise ein paar Wochen vorher. So wird das Ausmaß der Allergie nicht so schlimm.

Tipp# 4: Histaminlevel senken

Die Reizstoffe, das Histaminlevel, kann auch gesenkt werden und zwar durch Einnahme von Heilerde (ich bevorzuge LUVOS imutox Granulat), Cellulit und Flohsamenschalen. Keine Angst: letztere stammen nicht von Flöhen, sondern von einer Wegerichart. Es sind die Samenschalen und diese binden im Darm das Histamin, ebenso wie Heilerde und Cellulit. So wird der Botenstoff abgebaut und ausgeschieden. Dieses Histamin ist der Grund für deine allergischen Beschwerden. Es wird gebildet und vor allem nicht abgebaut, weil dein Körper in den Pollen eine Gefahr sieht, die es zu bekämpfen gilt. An sich ist das ein nützlicher Prozess, nur leider im Falle einer Allergie etwas fehlgeleitet.

Außerdem kannst du dafür sorgen, dass du histaminreiche Lebensmittel meidest. Dazu gehören

  • Zitronen
  • Orangen
  • Sauerkraut
  • Käse
  • Essig
  • Tomaten
  • Erdbeeren
  • Hefen
  • Wurst
  • Fischkonserven
  • Litschi
  • Aprikose
  • Pfirsich
  • Birne
  • Kiwi
  • Avocado
  • Haselnuß
  • Walnuss
  • Cashew
  • Mandel
  • Karotte
  • Sellerie
  • Pfeffer
  • Senf
  • Koriander
  • Alkohol und alles, was einen bakteriellen Reifeprozess durchlaufen hat.

Diese Liste bedeutet nicht, dass du durch den Konsum der Lebensmittel automatisch deine Allergiebeschswerden verstärkst. Teste es einfach, mindestens zwei Wochen lang. Vielleicht hilft Dir der zeitweise Verzicht auf das eine oder andere. Ich persönlich merke, dass ich überhaupt nicht auf Nüsse und Mandeln kann, wenn die Allergie akut ist. Das ist ganz automatisch und ich habe erst im nachhinein herausgefunden, dass diese auf der Liste histaminreicher Lebensmittel stehen.

Tipp #5: Entspannung für die juckenden Augen

Gerade das Augenjucken nervt. Bei mir sind die Augen dann verquollen, total heiß, tränen und die Haut um die Augenhöhlen ist extrem faltig und rot. Neben der Gesichtswäsche hilft ein feuchter Waschlappen oder etwas zur leichten Kühlung der Augen, bitte kein Eis; das wäre zu kühl. Das kannst du ideal mit dem Genuss eines Hörbuchs verknüpfen. Vergiss nicht, die überbeanspruchte Haut entsprechend reizfrei zu pflegen. Ich nutze Kokosöl. Das hat keine Zusatzstoffe und wirkt außerdem leicht antiseptisch.

Tipp #6: Mittelchen aus der Apotheke

Wenn es ganz schlimm wird, setze ich Antihistaminika ein. Die beiden bekanntesten rezeptfreien sind Lorano und Ceterizin. Außerdem können Nasenspray und Augentropfen helfen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass dann zwar die Symptome nachlassen, aber mein Hirn irgendwie auch in einen Abgestumpftmodus wechselt. Dann also lieber bewusst den Allergieschub erleben. Aber dies ist Auffassungssache und sollte natürlich nur in dem Maß durchlebt werden, wie es nicht lebensgefährdend ist wie beispielsweise Atemnot usw.

Tipp #7: Meditation

Letztlich ist jede körperliche Krise eine Chance, die Ruhe in der Mitte zu finden.

Krise = Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Lage,
entscheidender Abschnitt einer schwierigen Situation.

Meditationen, vor allem zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, unterstützen den Prozess. Du findest viele geführte Meditationen im Internet. Kombiniere die Suchworte »Meditation« und »Selbstheilung«. Mir persönlich bringt es vor allem innere Ruhe und diese ist wichtig, damit sich all die Kräfte sammeln können.

Tipp #8: Allergietagebuch

Damit dich die Allergie in der nächsten Saison nicht wieder kalt erwischt, notiere, wie es dir geht, wie das Klima ist, was schon blüht und was noch nicht, und was du gemacht hast (beispielsweise Heilerde oder Antihistaminika). Ich habe vor vier Jahren damit begonnen, festzuhalten, welche Mittel ich zur Senkung des Histaminlevels und welche Antihistaminika ich zu mir nehme. Dennoch hat mich der diesjährige Ausbruch verblüfft: an einem Tag erblühte alles, weil die Temperaturen von wochenlang unter 10°C auf über 20°C kletterten. Und wie bei jeder Heuschnupfenattacke durchlebte ich sprichwörtlich das Tal der Tränen mit der Frage »wird es je wieder aufhören?«. Nun, nach drei Tragen, geht es schon wieder besser. 🙂 Ich brauche keine Antihistaminika mehr. Die Augen sind noch faltig, jucken aber nicht mehr und der Papiertaschentuchverbrauch ist auf ein Päckchen in der Stunde gesunken.

Es ist alles ein Übung des Lassens: zulassen, loslassen, weglassen 🙂

Sträube dich nicht gegen die Allergie, sei nicht sauer. Sie ist nun einmal da und sie wird ihren Sinn in deinem Leben haben. Vielleicht verschwindet sie auch irgendwann oder wird milder.

Lass mich wissen, was du mit deinem Heuschnupfen anstellst,
die Chaostante.

Welcome Spring, hallo Histaminose

Schön, wenn alles an EINEM Tag erblüht. Blöd, wenn du Heuschnupfen hast.

Hallo, ihr Lieben,

tja, da dachte ich doch – Heilerde sein dank –  die Histaminose sei in den Wind geschlagen. Doch heute erblühte wirklich alles, – an einem Tag! Ich erwachte erstmals gegen fünf Uhr und meine Nase war sprichwörtlich voll. Irgendwie dachte ich mir nichts dabei, drehte mich um und schlief weiter. Um 6:30 Uhr konnte ich vor Fließnase nicht mehr schlafen, nahm meine Heilerde und keine Lorano (Antihistaminikum = gegen Heuschnupfen). Einfach nicht dran gedacht, dass es nun wieder an der Zeit ist, den einen oder anderen Tag doch mal ein Antihistimanikum zu konsumieren. Und dann … ab 9 Uhr war es vorbei. Ich hatte einen Nieß- und Fließschupfenanfall gepaart mit Augentränen und Augenjucken, der bis rund 18 Uhr andauerte, ohne Unterbrechung.

Wenn du einfach … müde wirst

Irgendwann gegen 14 Uhr ertappte mich bei dem Gedanken, wie schön es sein müsste, nicht mehr irdisch zu sein. Ich erschrank über diesen Gedanken und tupfte mir das Blut aus Nase, an der Nase und von der Oberlippe, denn die Haut war mittlerweile aufgescheuert, weggeätzt von der salzigen, kristallklaren Flüssigkeit, die aus der Nase wie aus einem kaputten Wasserhahn tropft.

Aber da kann man doch was machen …

Bis dahin hatte ich zwei Lorano (doppelte Tagesdosis), 3 Ceterizin (150% der Tagesdosis), 3 mal Heilerde (rund 19 Gramm), 3 Liter Basenwasser, 2 MSM und zwei Basentabletten intus, während der Papiertaschentuchvorrat sich merklich dem Ende neigte. Es waren locker 12 Päckchen bis zu diesem Zeitpunkt. Mein rechtes Auge war total salzverkrustet, beide Augen wässrig, die Pupillen stecknadelklein und stechend scharf hervor gehoben wie ich es zuvor nur bei Sterbenden gesehen hatte, außen und innen gerötet, der Bauch bis zum Bersten aufgebläht und ich hatte noch gar nichts gegessen. Nichts hilft bei einer solchen Attacke, wenn du beim Universum versehentlich die Histaminose bestellt hast. Ich habe sie vor wenigen Jahren unerwünscht erhalten.

Und nun?

Ich wusste, mir hilft nur der Sonnenuntergang. Ich schloss eine Stunde zuvor alle Fenster, kämpfte mich mit letzter Kraft saugend und putzend durch das Haus und stand geschlagene 40 Minuten unter der Dusche. Die Schnappatmung hörte langsam auf. Jeder Knochen und jeder Muskel machte sich mit Schmerzen bemerkbar. Seit ca. 20 Uhr kann ich wieder normal atmen und brauche nur noch fünf Papiertaschentücher in der Stunde.
Langsam setzen auch das Denken und die berühmte »Lebensqualität« wieder ein. Puh. What a day!

Was passiert denn da genau?

Jede Allergie ist eine Histaminose, aber nicht jede Histaminose ist eine Allergie. Wir produzieren selbst Histamin und nehmen es auch über die Nahrung auf. Ein gesunder Körper kann es abbauen. Ein (wie auch immer) »geschädigter« (aus den Fugen geratener, warum auch immer) nicht. Er produziert Histamin, beispielsweise als Abwehr auf Blütenpollen, und baut es nicht ab.

Histamin ist ein toller Stoff. Er aktiviert das Immunsystem und sorgt für die Immunabwehr. Bei einer Allergie ist der Körper im Kampf und kann es nicht bekämpfen, da nicht wirklich etwas Bedrohliches im Körper ist. Der Körper kämpft im schlimmsten Fall einen Todeskampf, verbunden mit dem Einsatz aller Organe. Das ist mir heute im Extrem (naja, du hast es überlebt; war nicht so schlimm … jetzt mal bloß nicht übertreiben) passiert.

Was machst Du mit dem morgigen Morgen?

Was ich daraus gelernt habe: nimm die ersten Anzeichen ernst. Nein, Indianer kennen Schmerz und tun was dagegen. Ich stelle mir den Wecker auf  fünf Uhr und nehme das erste Antihistaminikum, meine Heilerde, die Basentabletten, die MSM usw. – und dann hoffe ich, nicht noch mal so einen Tag erleben zu müssen. So was habe ich echt noch nicht erlebt.

Und wenn du Samstag überlebst ist Sonntag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 3 (-)
So was körperliches zieht mich runter. Is so.

Wer wenig hat, bekommt noch mehr davon

Weniger Rente für Niedriglöhner. Tolle Koalition.

Eigentlich wollte ich mich politisch auf diesem Kanal zurück halten. Aber so richtig gelingen will dies nicht. Mach Dir selbst ein Bild.

Weniger Arbeitgeberanteile zur Rente für Zeitungsausträger

Diese Gruppe an Arbeitnehmern ist so wichtig, dass sie Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden haben. Das ist doch ein Witz – oder?

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Quelle: https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/Koalitionsvertrag-Rentenkuerzung-fuer-Zeitungszusteller,zusteller124.html

Kein Witz, sondern System

Es sind stets unter 1 Million Menschen betroffen, wenn diskriminiert wird, von den ach so tollen Beschlüssen der Politik. Ich erinnere:

  • Ausschluss aus der gesetzlichen Unfallversicherung für alle nach 1962 Geborenen
  • Ausschluß von Zahnersatzleistungen durch die gesetzlichen Krankenversicherung für alle nach 1970 Geborenen
  • Rentenversicherungspflicht für die rund 300.000 selbständigen Lehrer (freilich ohne Honorarerhöhungsgebot); in diesem Artikel sind nur die VHS-Dozenten im Visir.
  • Drastische Erhöhung der Pflichtversicherung für Hebammen (selbständige Beruftstätigkeit lohnt sich für die rd. 24.000 Hebammen und Entbindungshelfer de facto nicht mehr)
  • Verbot der Mitnahme weißer Ware durch »Lumpensammler« und »Klüngelskerle« auf kommunalen Beschluß (meinen Recherchen zufolge lohnt sich dadurch für rd. 300.000 Menschen diese Tätigkeit nicht mehr)
  • Nun also die Zeitungszusteller. Es ist ungeheuerlich.

Ich höre jetzt lieber auf, nachzudenken und aufzuzählen. Das ist schlecht für das Karma 🙂
Mein Fazit: es wird rausgepresst, was zu pressen geht und fahrlässig dabei in Kauf genommen, dass Millionen deutsche Bürger an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz gedrängt werden, einfach so, mit einem kleinen Beschluss. Klasse gemacht. Weiter so. Der Untergang ist sicher.

Ich wünsche den Menschen da draußen, aufzuwachen und das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen, anstatt auf einen Sozialstaat zu vertrauen, der schon lange nicht mehr seinem Namen Ehre macht und im Grunde genommen ein »A«am Wortbeginn hat. Diese Politik wird es in diesem Leben nicht mehr richten.

Und wenn du Freitag überlebst, ist Wochenende,
die Chaostante.

 

31 Dinge: was ich anders gemacht hätte …

Wenn das Wörtchen »wenn« nicht wär … dann … 😉

… wenn ich es ernst genommen hätte

Dein ganzes Leben erhältst du nützliche Hinweise und nicht nur gut gemeinte Ratschläge. Und dennoch verfolgst du sie nicht, findest es spießig. Nach fünf Lebensjahrzehnten hier meine Zwischenbilanz (unbewertet – die Nummerierung allein nur für die Diskussion):

  1. Iss rein, clean – und kaufe keine Convenience-Produkte
    {zurück zur Natur – frei nach Adolf Just}.
  2. Folge Deinem Herzen, nicht dem Verstand
    {verrätst du dein Herz, verlässt du dich selbst – nicht gut}.
  3. Lass die Finger vom Nikotin; das ist ein teures Hobby – mehrfach gesehen.
    {du geißelst dich selbst mit jeder Kippe, und auch mit jeder, die du nicht mehr rauchst – so brutal kann nur der Mensch gegen sich selbst sein}.
  4. Höre auf deinen Bauch; er weiß, was gut für dich ist.
    {wenn sich etwas unstimmig anfühlt erweist es sich als dies, über kurz oder lang}
  5. Baue selbst Kräuter, Obst und Gemüse an und züchte Sprossen auf der Fensterbank {es wird Dich nicht nur gesundheitlich, sondern auch mental stärken und erden}.
  6. Schmeiße Kartons nicht weg, sonder verwahre die Dinge in der Originalverpackung; das macht Schränke übersichtlicher und für die Dinge ist es ohnehin besser {und außerdem kannst Du dich via Flohmarkt oder ebay, Alibaba & Co. leichter wieder davon trennen}.
  7. Achte auf deine Gedanken. Sie werden deine Worte, deine Handlungen, dein Charakter. {Sprichwort}
  8. Fahre mit dem Fahrrad und minimiere deinen ökologischen Fingerabdruck
    {was nutzt der Finger auf andere, wenn gleich drei deiner eigenen auf dich zeigen?}.
  9. Vergiss flouridverseuchte Zahnpasta und nutze eine Mischung aus Kokosöl, Natron und Kurkuma oder nutze Solezahncreme
    {Schäumstoffe zerstören dein Zahnfleisch und deine Mundflora. Recherchiere auch mal »Flourid«}.
  10. Die Basis einer gesunden Ordnung ist ein großer Papierkorb,
    – auch ein digitaler 🙂
    {jeder unnötige Besitz belastet: Platz, Pflege, Verlustangst}.
  11. Gerade sitzen! (ohne Lehne)
    {und Rückenprobleme sind Schnee von gestern}.
  12. Vergiss Kosmetik. Vertraue auf die Natur.
    {Das ist auch viel günstiger.}
  13. Jeder Muskel, den du bis Anfang dreißig aufgebaut hast, nützt dir in der zweiten Lebensphase, der des schleichenden Abbaus {gilt umgekehrt auch für den Abbau von Fettzellen}.
  14. Jedes Ding hat einen Ort, seinen Ort.
    {so geht Ordnung 😉 }
  15. Für jedes Neue muss was Altes weg
    {denn (zu) viele Gegenstände belasten unnötig}.
  16. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her. {Sprichwort, das sich mehr als einmal erwiesen hat und daran erinnert, dass wir alle in der Fülle leben und nicht im Mangel}
  17. Jeden Tag zehn Klimmzüge.
    {anlog: andere Bewegungsformen, z.B. Yoga, Hit oder Bodyweight. Nicht 90 Minuten am Stück, sondern kurz und öfter während des Tages}
  18. Wasche Gemüse in Natron-Wasser
    {es wird dadurch nicht nur sauber, sondern auch bekömmlicher}.
  19. Trinke keine kohlensäurehaltigen Getränke.
    {und ein Blähbauch ist Schnee von gestern}
  20. Iss nichts, das du nicht selbst herstellen würdest
    {schauen hin auf die ungebetenen Inhaltsstoffe}.
  21. Sorge gut für dich selbst anstatt dich um anderes zu sorgen
    {wenn du dich um andere sorgst, bist du da und nicht im Jetzt bei dir selbst}.
  22. Zwei Dinge bedenke: woher und wohin? Dann hat das Leben den rechten Sinn. {Sprichwort}
  23. Faste regelmäßig, nicht nur in der Ernährung, sondern auch mit Medien
    {du wirst die Stille als Erholung empfinden}.
  24. Tue dir selbst etwas Gutes und du wirst Gutes erfahren
    {erwarte nicht von anderen, dass sie dies für dich tun}.
  25. Verbringe täglich etwas Zeit mit dir selbst in Stille (z. B. Meditation)
    {so kommst du dir nah, nur auf diese Weise}.
  26. Bringe Denken, Handeln und Fühlen in Einklang
    {sonst drohen emotionale Aussetzter, beispielsweise Depression}.
  27. »Wenn du es eilig hast, gehe langsam
    {Chinesisches Sprichwort – gegen Multitasking und operative Hektik}
  28. Nutze gute Öle aus biologischen – möglichst regionalem – Anbau für Rohkost, Grüne Smoothies und Salate, kalt gepresst, z. B. Traubenkernöl, Avocadoöl, Kürbiskernöl
    {sie helfen, Nährstoffe aus Gemüse zu lösen und für den Körper erst verfügbar zu machen}.
  29. Bewahre frische Müllbeutel unter dem Müllbeutel auf.
    {kein Suchen und keine Platzverschwendung}.
  30. Übe dich in Dankbarkeit, jeden Tag
    {und die Fülle des Lebens wird sich dir eröffnen}.
  31. Lebe stets im Jetzt, nicht im irgendwann oder in der Vergangenheit
    {Jetzt ist wertfrei, auch dir selbst gegenüber; jeder Gedanke an eine andere Zeit verhindert das bewusste Leben im Jetzt}.

Irgendwann zwischen dreißig und fünfzig habe ich endlich all diese Dinge ernst genommen. Es war ein langer Weg und vielleicht hätte ich mir die eine oder andere Erfahrung erspart, hätte ich mich gleich daran gehalten. Aber diese Ratschläge kamen aus anderen Generationen und ich fand sie deshalb spießig, altbacken und abstrus, weil ich einer anderen Generation angehöre und meine eigenen Erfahrungen machen wollte, und außerdem empfand ich es als Selbstgeißelung und Spaßminmierung – ich kann mich gut an diese Gedanken erinnern. Das ist vermutlich immer so. 🙂

Und wenn du Mittwoch überlebst, ist Donnerstag.
Die Chaostante.
PS.: Ich danke den Omas und Opas, Onkel und Tanten und all den lieben Menschen mit ihren Weisheiten, die mir je begegnet sind. (Manchmal braucht sie länger für eine Lektion).

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1
Alles gut zurzeit, auch wenn es nun mal wirklich Frühling werden könnte da draußen 😉

Mode. Irrungen und Wirrungen

Gestern war ich mal wieder in einer Boutique. Welch Erleichterung. Die Zeit der Unmode scheint vorbei zu sein.

Frisch im Sortiment entdeckt: hochgeschlossene Blusen. Wow! Was war dies für eine Zeit. Zum Glück zeichnet sich jetzt ein Ende ab.

Was mich an der Unmode der letzten Jahre nervte

In den letzten zehn Jahren fühlte ich mich modemäßig unterversorgt. Klassische Materialien wie Schurwolle (vor allem für Kombinationen und Anzüge), Seide, Leinen und Baumwolle (in der edlen Form des Denim) verschwanden aus dem Angebot und wurden durch Plastik-Mix-Materialien ersetzt (OMG – ich dachte, Erdöl ist endlich und wir sollten uns damit zusammen reißen?). Zudem kam mir das Angebot wie eine Reigen aus »Street Fighter«, »Bourlesque« und »Presswurst« vor. Herzlose Schnitte, wenig Details, keine Gedanken um weibliche Rundungen. Hier meine OMG-Liste aus der letzten Dekade:

  • Viel zu kurze Blazer über Hosen (so dass der Po quasi blank liegt),
  • Hüfthosen (mit Speckquetschpotenzial – mir rutschen sie einfach nur über den Po weg, wenn ich mich bücke, da kann der Gürtel noch so fest sein)
  • 3/4-Arm-Oberbekleidung (ich assoziere einfach »Arbeitsbekleidung« damit)
  • Skinny Hüfthosen (vor allem in der Männervariante weiß ich nicht, wo ich hin schauen soll: auf krumme Beine, zu eng eingepacktes Fortpflanzungsinstrumentarium oder die zu groß wirkenden Füße)
  • »Biker«-Style (hat überhaupt nichts mit Motorradfahren zu tun – sag ich als eingefleischte Bikerin)
  • Bauchfrei (weil es sich nur 1% der Bevölkerung leisten kann, aber 50% derer trugen – und dann diese »Arschgeweihe«)
  • Blusen, die keine sind, weil der Knopf am Kragen fehlt (der Stoff bis dahin auch).

Für die meisten Menschen sind diese Modesünden einfach untragbar oder nur zum Preis der Lächerlichkeit. Warum machen so viele mit? Und was sagt uns das über den Zustand unserer Gesellschaft? – Ich denke: vieles. Die formellen Formen wurden aufgegeben. Privates (Dekollete, Gemächt und sonstwas) werden beruflich in den Mittelpunkt gestellt. Es wirkt auf mich, als ob alle sprichwörtlich ihre Haut zu Markte tragen.

»Was bist du denn für ein Modetyp?«

Tja, gute Frage. Ich stand schon früh auf Klassiker und auf Berufskleidung. Ich habe mich einmal entschieden und dann die Dinge viele Jahre genutzt. Es gibt typische Kombinationen für Büro, Außendienst, einfach ich, Gartenarbeit, Motorradfahren usw.  Und dann mag ich es, eher weiblich betonte Outfits zu tragen, aber nicht immer, denn meistens gestaltet sich mein Tag als alternierende Folge von körperlichen und geistigen Tätigkeiten. Die weibliche Rolle stört da eher. Klassiker sind für mich beispielsweise

  • Twinset
  • Etui-Kleid und Kurzblazer
  • Trenchcoat
  • Kurz- und Langmantel (Reine Schurwolle, 140 mg gewebt oder als Wintervariante)
  • Blazer mit Pfiff (Riegel hier, Wiener Naht dort)
  • Manschettenblusen
  • Rollis
  • Pencil Skirt
  • Mini (gemäßigt, in allen Variationen)
  • Riemchenpumps
  • Schals und Seidentücher
  • Marlene-Anzug
  • High Waist Jeans/Hosen
  • Bluse und Pullunder
  • Chinos (klassische Schnitte)

An Epochen kann ich mich nicht fest machen. Jede brachte Klassiker hervor. Unvergesslich das Channel-Kostüm beispielsweise oder Jackies Etui-Kleider, aber ebenso Marlenes Hosenanzüge oder Sades klassische Kombinationen aus hochgeschlossener Bluse und Hose.
Aus der Berufskleidung nutze ich seit vier Jahrzehnten

  • klassische Wanderschuhe
  • Cowboy Boots
  • Biker Boots
  • Reitstiefel
  • Janker
  • Jagdblazer
  • Reiterhosen
  • Clogs
  • Isländer

Meinen Isländer habe ich seit 1979. Unglaublich, aber wahr. Und er passt noch immer. Ich liebe Geier Wally Wanderschuhe, die leider nicht mehr produziert werden und trage gerne das Fußkleid zahlreicher, mit dem Reiten verbundener Berufe. Übrigens ist der klassische Reitstiefel keine amerikanische Erfindung, wie man im Niederrheinmuseum bewundern kann.

Mir war immer Qualität wichtig. Ich trage heute noch einen Burberry’s aus dem Jahr 1980 (ein seltenes Damen-Sommer-Modell), habe zwei Anzüge nach dem ersten nachgewiesenen Damenschnitt von 1890 (natürlich aus edel verwobenem Leinen nachgefertigt) und mein ältestes handgefertigtes Stiefelpaar ist aus dem guten Jahr 1988 noch im Einsatz.

Ich bin eine Gefahr für die Modeindustrie

Ich zahle gerne viel für gute Qualität und Kleidung, die ich bis ans Ende tragen möchte. Daher bin ich eine Gefahr für die Modeindustrie. Kein wöchentliches Shopping. Kein Hinterherlaufen von Trends. Ich bin ich, meine eigene Marke.

Ja, die Wende ist da!

Es freut mich ungemein, wieder hoch geschlossene Blusen, High Waist und Trench Coats in den Geschäften zu entdecken. Vielleicht zieht bald wieder der modemäßige Anstand in den Alltag ein. Das wäre wirklich super.

Und wenn Du Montag überlebst ist Dienstag,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1 (-)
Ich habe eine sehr produktive Phase an allen Fronten, aber der gute alte Heuschnupfen lähmt mich auch etwas …

Angriffe aus dem Nirwana des Webspace

So, nach 18 Monaten Ruhe wäre es mal wieder soweit. Irgendwas (vermutlich ein Bot, der von hirnamputierten …) hat mal wieder meinen hauptberuflichen Blog zerschossen. Und so fühle ich mich jetzt:

»Ach, das könnte ich noch schnell einpflegen« geht es mir gen 22 Uhr heute Abend durch den Kopf. Ich schaue noch mal auf E-Mails und mir ist so blöd bei einer Security-Mail bezüglich meines beruflichen Blogs. Es sieht so aus wie immer, doch so ein kleiner Gedanke, eine Vorahnung … und dann rufe ich die Website auf:

Internal Error.

»500«, wer es genau wissen will unter den WP-Experten. Klassischer Hack. Früher ging ich emotional konform mit »meiner« Website. Horror an allen Ecken und Enden. Doch heute? Unglaublich. Ich befürchte, dass ich bald die Nerven eines Profikillers habe, wenn es um Internetpannen geht.

Voll gechillet …

…sitze ich da und schaue auf ein Nichts, wo zuvor 250 wohl recherchierte, konzipierte Artikel waren. Und was passiert in mir? Nichts. Original und nothing, einfach: nichts. Null Emotion. Kein Gedanke wie »OMG. Warum ich?« oder »Sh… ich werde Dich bis in die Hölle verfolgen«. Nein. »no tengo nada«. Ich habe nicht mal Frust.

Wahnsinn! Geheilt?

Tja, wenn ich an die Chaostante vor zehn oder vor zwanzig Jahren denke, dann wäre diese gerade im Dreieck gesprungen.  Es gehört zur Trinität, den Wahnsinn als normal zu empfinden und in der Normalität den Wahnsinn zu entdecken.

Und wenn du voll genervt das Backup deines Blogs erlebst ist Mittwoch,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 2
Etwas nervt die Histaminose und solch einen Hackerangriff braucht niemand, aber es wird 🙂