New Work für die Gesellschaft

Nicht nur das Arbeiten sollten wir im Zuge der Vierpunktnull-Zeit überdenken, sondern auch das Gesellschaftliche, meint Lars Vollmer.

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Viele reden darüber: anders arbeiten, sozusagen neu arbeiten. Wie wäre es, wenn wir darüber in der gesamten Gesellschaft nachdenken?

Lars Vollmer mit einem inspirierenden Vortrag:

Über meine Heimat

Nach der Familie ist der schlimmste Verlust der der Heimat. So fühle ich mich.

Es fallt mir schwer, über meine Heimat zu schreiben, denn ich muss dabei daran denken, dass diese endgültig weg ist. Verloren. Ich frage mich, wie dies alles geschehen war. Waren wir Menschen in meiner Heimat Spielball geopolitischer Interessen? Und wenn ja, warum?

Es hilft nichts. Heute ist die Heimat weg. Aber ich nehme dich mit auf eine kleine Reise in meine Heimat.

Kinder können Kinder sein

Als Kinder liefen wir eher mit als dass sich irgendwer wirklich Gedanken um uns machte. Wir kamen von der Schule nach Hause, manche waren Schlüsselkind und bereiteten sich Haferflocken oder Nudeln mit Ketchup, andere aßen bei Verwandten und die nächsten meistens nicht allein bei Mama. Es spielte keine Rolle, was mann wann genau machte. Man war irgendwie versorgt. Und Raum für ganz persönliche Erfahrungen gab es allemal.

Bei Sonnenuntergang ging es nach Hause und meist auch in die Wanne, da die Erfahrungen in der Natur viel Dreck mit sich brachten. Frisch gebadet gab es 30 Minuten Kinderprogramm im Television und dann ging es ins Bett, ins elterliche Schlafzimmer. Es gab keine Kinderzimmer. Mit der Taschenlampe verfolgten wir die Geschichten in Büchern oder malten etwas.

Ich teilte mir mein Bett mit meinen Lieblingstieren von Steiff & Co.: ein Hund, eine Katze, ein Bär in blauen Cordlatzhosen und ein Schaf, das einst so groß war wie ich selbst. Ich bettete die Tiere auf der oberen Hälfte meines Bettes, deckte sie mit der Bettdecke zu und rollte mich unter das Kopfkissen am unteren oder anderen Ende. »Morgen wird es wieder spannend« war der letzte Gedanke vor dem unglaublichen Aufstieg in die Traumwelt. Dort lebten all meine Bettgenossen wirklich und sie sprachen mit mir.

Jeder Tag war ein Abenteuer – Gefahren gab es nicht
– und wir hatten so viel Freiheit. …

Jetzt werde ich aber erwachsen!

Dann kam die Zeit, dass wir Freiräume suchten, Jungens wie Mädchen und auch einige, die wir „es“ nannten, wenn es um das Geschlecht ging. Ja, LGBT gab es schon damals.

Es war normal, dass jemand nicht normal ist, denn über Normalität verschwendeten wir Individuen keinen Gedanken.

Mit dem Bus ging es zur Party, quer durch die Stadt, allein, auch abends. 22 oder 23 Uhr zu Hause sein. Wow! Das fühlte sich wie „erwachsen“ an. Es gab nichts, worauf man achten musste – außer Menschen in Not, denen man sofort half.

Ich wünschte mir so sehr, alleine zu wohnen, ohne meine Familie. Ich konnte es kaum erwarten, meinen eigenen Weg zu gehen, „erwachsen“ zu sein.

Eintritt in das »System«

Mit der ersten Gehaltsabrechnung schwante mir, dass ich mehr als die Hälfte abgeben muss. Dann folgten Entscheidungen der Politiker. Jahr um Jahr wurde mein Jahrgang (und auch andere) darum beraubt, was für die Älteren noch selbstverständlich war.

Es ging nicht darum, den eigenen Weg zu machen. Es ging darum, auf immer mehr zu verzichten, was für die Generationen zuvor selbstverständlich war. Und dann begriff ich:

Dieses Land, meine Heimat, wurde feindlich übernommen!

Perfide, mit allerlei Gesetzen, aufgeschwatzten Zwangsverträgen und einer Flutung durch andere Menschen war meine Heimat getötet worden.

Meine Heimat war zerstört, ohne dass ein Krieg mit Waffen geführt wurde.

Meine Heimat starb, während viele Menschen sich fassungslos fragten, was die Ursache war.

Meine Heimat war ein Land, in welchem (Meinungs-)Freiheit, Individualität und Miteinander groß geschrieben wurden. All das habe ich verloren, in meiner Heimat.

Was kannst du jetzt tun?

Erwache und erkenne das Spiel. Übe dich nicht in Wut und Ärger, sondern in dem, wie wie wir in dieser Heimat Jahrhunderte gelebt haben, in Freiheit, Individualität und Miteinander ❤

Und wenn du Dienstag überlebst, ist Mittwoch,
die Chaostante.

LETHi-Faktor

LETHi-Faktor 1 (super) – 10 (OMG): 1-
Ein paar körperliche Zipperlein erinnern mich da die Reproduktionsfehler meiner Zellen, Das ist normal und nennt sich Altern. Und die Zipperlein sind morgen passé ❤

Hänger über Hänger

Neues in Sachen meiner Depression. Es ist interessant, die Episoden zu beobachten.

Es war im Februar diesen Jahres, dass ich Stück für Stück mal wieder abgleitete. Im Mai puhlte ich mich wieder heraus. Wie es mir erging, liest du hier. Weiterlesen „Hänger über Hänger“

Historische Steuern

Da gab es doch den Zehnten, aber in Zeiten unserer ach so freien Gesellschaft ist der staatliche Raubzug auf die Einkommen und das Vermögen der Bürger bestimmt kleiner, oder?!?

Besteuerung ist ein Tributum (lat.). Sie werden auferlegt vom Imperium (lat.). Dieser Ausflug in die lateinische Sprache mag schon genügen, um zu verstehen, was Steuern sind: Raub. Denn Steuern werden unter Androhung von Gewalt beigetrieben. Weiterlesen „Historische Steuern“

Freisetzung (3): Kosten der Glaubensgemeinschaften

Der Steuerzahler zahlt und zahlt und zahlt, z. B. die Kirchengehälter.

442 Millionen Euro zahlt der Steuerzahler für Kirchengehälter. Hinzu kommen die Kosten für Schulen und Kindergärten in Kirchenhand. Hier werden in der Regel rund 95% vom Steuerzahler bezahlt, wobei sich die Kirchen vorbehalten, Mitarbeitern allein aufgrund einer Scheidung zu kündigen.
Wach‘ auf! Wofür willst du dich noch ausnehmen lassen? Weiterlesen „Freisetzung (3): Kosten der Glaubensgemeinschaften“